Obama gewinnt Vorwahlen mit sieben Stimmen Vorsprung
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2008 / 08:53 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 4. Mai 2008 / 19:46 Uhr

Hagatna - Kurz vor den möglicherweise entscheidenden Vorwahlen in den Bundesstaaten North Carolina und Indiana hat der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama auf der kleinen Pazifikinsel Guam einen Mini-Erfolg errungen.

Auch Barack Obama wird nicht die erforderliche Stimmenzahl erreichen.
Auch Barack Obama wird nicht die erforderliche Stimmenzahl erreichen.
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Bei der parteiinternen Kandidatenkür auf Guam schlug er am Samstag (Ortszeit) seine Rivalin Hillary Clinton - mit einem hauchdünnen Vorsprung von sieben Stimmen.

US-Medien werteten das extrem knappe Ergebnis als Spiegelbild der tiefen Spaltung im demokratischen Lager. Dieses hat sich fast eineinhalb Jahre nach Beginn des Vorwahlkampfes immer noch nicht auf einen Spitzenkandidaten festgelegt.

In Guam kam der schwarze Senator aus Illinois auf 2264 Stimmen oder 50,1 Prozent, die Ex-First Lady erhielt 2257 Stimmen oder 49,9 Prozent. Der knappe Ausgang bedeutet, dass sich beide nun die Delegiertenstimmen teilen: Jeder erhält zwei hinzu. Damit bleibt Obama in Führung.

Wiederum ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Experten hatten darauf verwiesen, dass ein Sieg in dem US-Territorium mit seinen gerade 175'000 Einwohnern trotz der zahlenmässig geringen Bedeutung dem jeweiligen Bewerber zumindest symbolisch etwas Rückenwind für die Vorwahlen am Dienstag geben könnte.

In North Carolina führt in Umfragen Obama, aber Clinton hat den Vorsprung klar verringern können. In Indiana zeichnet sich wiederum ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, mit leichtem Vorteil für Clinton.

Fest steht bereits, dass keiner der beiden Kandidaten im Zuge der noch verbleibenden acht Vorwahlen die für die Nominierung nötige Mehrheit der Delegiertenstimmen erreichen wird.

(smw/sda)

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