Obama legt Streitigkeiten mit Ex-Präsident Clinton bei
publiziert: Dienstag, 1. Jul 2008 / 09:07 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 1. Jul 2008 / 15:38 Uhr

Washington - Die «Funkstille» nach dem bitteren Vorwahlkampf der US-Demokraten ist vorbei: Präsidentschaftskandidat Barack Obama und Ex-Präsident Bill Clinton haben am Montag (Ortszeit) erstmals wieder direkt miteinander gesprochen.

Wieder gute Stimmung bei den Demokraten.
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Clinton sagte Wahlkampfhilfe für den ehemaligen Rivalen seiner Frau Hillary zu. Die beiden Politiker hätten ein «fantastisches» Telefongespräch geführt, sagte Obamas Sprecher. Clinton seinerseits habe das Telefonat als «grossartig» empfunden, erklärte ein ehemaliger Wahlkampfmanager von Hillary Clinton.

Die Ex-First Lady hatte sich Anfang Juni geschlagen geben müssen und sich bereits kurz darauf hinter den Sieger Obama gestellt. Ihr Mann liess dagegen erst in der vergangenen Woche die Öffentlichkeit in knapper Form über einen Sprecher wissen, dass auch er Obama zur Seite stehen werde.

Telefongespräch

In Medienberichten hatte es zuvor geheissen, Bill Clinton habe sich von Obama im Wahlkampf herabgesetzt gefühlt und sei nach wie vor zornig. Nach Angaben aus Obamas Wahlkampflager griff der Senator aus Illinois am Montag schliesslich zum Telefon. Das Gespräch habe 20 Minuten gedauert.

Bei einem Wahlkampf-Auftritt in Independence im Bundesstaat Missouri wehrte sich Obama gegen falsche Gerüchte über seine Religionszugehörigkeit und anhaltende Vorwürfe, es mangele ihm an Patriotismus. In einer Rede stellte er erneut klar, dass er kein Muslim, sondern Christ sei, und sprach von einer gegen ihn gerichteten Angstkampagne.

(fest/sda)

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