Obama plant Verfolgung von Verbrechen im Internet
publiziert: Freitag, 29. Mai 2009 / 21:35 Uhr / aktualisiert: Freitag, 29. Mai 2009 / 23:00 Uhr

Washington - US-Präsident Barack Obama hat Hackern und anderen Computer-Kriminellen den Kampf angesagt. Er werde eine neue Behörde schaffen, die sich eigens mit Verbrechen im Internet befasse, kündigte Obama in Washington an.

Obama sagt Hackern und Computer-Kriminellen den Kampf an.
Obama sagt Hackern und Computer-Kriminellen den Kampf an.
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«Der Cyberspace ist Realität - und so sind es auch die Risiken, die er mit sich bringt.» Er werde persönlich einen Koordinator ernennen, der für Sicherheit im Netz sorgen solle, sagte Obama. Die Angelegenheit sei von äusserster Wichtigkeit. Einen Kandidaten für den Posten nannte er nicht.

Obama rief die Privatwirtschaft zur Zusammenarbeit mit der Regierung auf. Er werde aber keine Vorschriften machen, wie man sich virtuell zu schützen habe. Zugleich betonte er, dass die Regierung bei ihren Vorgehen gegen die Cyber-Gangster die Privatsphäre Einzelner nicht verletzen werde. Das Internet solle offen und frei bleiben.

Obamas Vorstoss geht offenbar auch auf unangenehme Erfahrungen zurück, die er selbst machen musste. «Kaum einer weiss, dass Hacker es während des Präsidentschaftswahlkampfes schafften, unsere Computersysteme zu knacken», sagte er. Die Eindringlinge seien an E-Mails und eine ganze Reihe von Wahlkampf-Daten gekommen, darunter Positionspapiere und Reisepläne.

(sl/sda)

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