Syrien
Obama versucht Kongressmitglieder für Syrien-Kurs zu gewinnen
publiziert: Montag, 2. Sep 2013 / 09:05 Uhr / aktualisiert: Montag, 2. Sep 2013 / 09:26 Uhr
Am Sonntag telefonierte er mit mehreren Mitgliedern des Repräsentantenhauses und des Senats, um sie davon zu überzeugen, für seinen Kurs zu stimmen.
Am Sonntag telefonierte er mit mehreren Mitgliedern des Repräsentantenhauses und des Senats, um sie davon zu überzeugen, für seinen Kurs zu stimmen.

Washington - US-Präsident Barack Obama wirbt um die Unterstützung der Mitglieder des Kongresses für einen Militärschlag gegen Syrien.

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Gleichzeitig unterbrachen Dutzende Abgeordnete ihre Ferien und strömten ins Kapitol in Washington, wo ihnen Obamas Sicherheitsberater in einer dreistündigen Sitzung Geheimdienstinformationen zu Syrien erläuterten.

Am Montag sollten weitere Gespräche zwischen dem Präsidenten und Parlamentariern folgen, von denen viele den Nutzen eines Angriffs auf Syrien als Vergeltung für den mutmasslichen Einsatz von Giftgas durch die Führung in Damaskus bezweifeln. Die amerikanische Öffentlichkeit lehnt Umfragen zufolge einen US-Militäreinsatz überwiegend ab.

Obama hatte am Wochenende überraschend erklärt, er wolle vor einem Militärangriff auf Syrien die Zustimmung des Kongresses einholen. Dieser befindet sich derzeit in der Sommerpause, erst am kommenden Montag kommt er offiziell wieder zusammen.

Obama läuft Gefahr, wie zuvor Grossbritanniens Premierminister David Cameron im Parlament einen Korb für seinen Syrien-Kurs zu bekommen. Der US-Präsident, der Oberbefehlshaber des Militärs ist, hat es offengelassen, wie er sich verhält, sollte der Kongress einen Militärschlag ablehnen.

Aussenminister John Kerry betonte, Obama könne auf eigene Faust agieren, sollte er sich dazu entscheiden. Cameron hatte nach dem Nein des britischen Parlaments erklärt, sein Land werde sich nicht an einer Militäraktion gegen Syrien beteiligen.

(ga/sda)

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In modernen Kriegen sind 90-95 Prozent der Opfer Zivilisten, nicht Soldaten.
Wenn jetzt in Syrien wegen dem Giftgasangriff des Assad Regimes oder der Aufständische bombardiert wird muss gesagt werden: Eine militärische Intervention bezahlt immer die Zivilbevölkerung. Das war in Ungarn der Fall, in Vietnam, in Panama, in Afghanistan zuerst durch die Sowjetunion und dann durch die USA, im Irak, in Tschetschenien und in Libyen usw. In modernen Kriegen sind 90-95 Prozent der Opfer Zivilisten, nicht Soldaten.

Zudem haben die USA auch schon auf Grund von inszenierten Zwischenfällen interveniert. Erinnert sei an den von den USA organisierten Tonkin Zwischenfall der als Rechtfertigung diente den Vietnam Krieg auszuweiten. http://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-Zwischenfall. Der Vietnam Krieg hat schliesslich in Vietnam, Laos und Kambodscha zwei bis drei Millionen Menschen das Leben gekostet. Noch heute sterben Menschen in Vietnam an Vergiftungen durch die Chemie-Entlaubungsmitteln, durch Minen und durch nichtexplodierte Clusterbomben.

Was für schreckliche Mittel des inszenierten Terrorismus schon einmal von den USA in Betracht gezogen wurden um einen Krieg gegen Kuba zu rechtfertigen, zeigen die Pläne für die „Operation Northwoods“. Die Realisierung dieses Planes, Flugzeugentführungen, Terroranschläge in den USA usw., wurde dann aber zum Glück vom US-Präsidenten John F. Kennedy verhindert. Aber die Verantwortlichen Militärs die diesen Terrrorplan, die „Operation Northwoods“ damals geplant hatten, wurden nicht einmal degradiert. http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods

In den USA fordern seit langem verschiedene Gruppen eine neue Untersuchung der Terrorakte vom 11. September 2001. Sie geben sich mit dem „9/11 Commission Report“. (http://www.9-11commission.gov/report/911Report.pdf) den die US-Regierung erst anderthalb Jahre auf Druck von getöteten Angehörigen der Anschläge erstellen liess, nicht zufrieden, Piloten (http://pilotsfor911truth.org/), Architekten und Ingenieure: (http://www.ae911truth.org/) Sie fordern eine neue Untersuchung über 9/11. Für mich persönlich ist es unerklärlich, dass ein dritter Wolkenkratzer des World Trade Center auch noch eingestürzt ist, ohne dass ein Flugzeug in diese Gebäude geflogen ist; laut der offizieller Version wegen einem Bürobrand. Dieser Bürobrand soll zentimeterdicke Stahlträger zum Schmelzen gebracht haben? (*)

Dies ist alles in Betracht zu ziehen, wenn jetzt Syrien bombardiert werden soll. Viele glauben nicht mehr alles, was aus Washington uns als Wahrheit verkündet wird.

(*) Wir Bautechniker, das Leben lang mit Brandschutz und auch mit Risikoanalysen befasst, wissen, dass bei einem Bürobrand mit Temperaturen von etwa 760 Grad Celsius zu rechnen ist. Diese Temperatur reicht aber nicht aus um zentimeterdicke Stahlträger zum Schmelzen zu bringen. Dafür würde es bei einem Brand über eine längere Zeit eine Temperatur von 1536 Grad Celsius brauchen.
Danke Nimikon!
Vielen Dank für die Verbindung.

Ein altes Sprichwort sagt:"Wer ein Mal lügt dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht."

Wieso glauben so viele Menschen den Amis noch?
Wer hat Recht? ...
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