Mehr Düngemittel gelagert als erlaubt:
Oberaargau ging knapp an einer Katastrophe vorbei
publiziert: Mittwoch, 17. Mai 2000 / 12:55 Uhr

Langenthal - Beim Grossbrand auf dem Gugelmann-Areal in Roggwil (BE) vom vergangenen Februar entgingen Bevölkerung und Umwelt nur knapp einer Katastrophe. In der brennenden Lagerhalle war viel mehr Düngemittel gelagert als erlaubt.

Gegen die Betreiberin der Lagerhalle wurde Strafanzeige eingereicht. Bei dem Brand vom vergangenen Februar auf dem Areal der ehemaligen Spinnerei Gasser, das schon mehrmals von Bränden betroffen war, entstand Millionenschaden. 250 Feuerwehrleute standen stundenlang im Einsatz. Die amtliche Untersuchung habe die Ursache Fahrzeugbrand vollumfänglich und eindeutig bestätigt, teilte das Regierungsstatthalteramt Aarwangen in Langenthal am Mittwoch mit. Brandstiftung könne mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Wie die Untersuchung weiter ergab, erfolgte die Lagerung in der vom Feuer betroffenen Halle nicht gesetzeskonform. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sei gegen eine Reihe von Vorschriften verstossen worden. Deshalb wurde bereits im April Strafanzeige gegen die Betreiberin der Lagerhalle eingereicht. Wie es weiter heisst, bestand fr die Bevölkerung zu keiner Zeit eine konkrete Gefährdung. Dies sei allerdings ausserordentlich günstigen Windverhältnissen und einer günstigen Thermik zuzuschreiben. Im schlimmsten Fall wäre sogar ein schwerer Schaden nach Störfallverordnung nicht auszuschliessen gewesen. So entstanden bei der Verbrennung des in der Halle gelagerten Düngers stockoxid- und ammoniakhaltige Rauchgase. Diese konnten nach dem Deckeneinsturz glücklicherweise senkrecht nach draussen entweichen, so dass fr Mensch und Umwelt keine Schäden entstanden. Im Brandobjekt waren unter anderem 2.628 Tonnen Düngemittel gelagert; davon unter anderem 1.154 Tonnen Kalkamonsalpeter und 487 Tonnen Harnstoff. Die Mengenschwelle nach Störfallverordnung wurde beim Kakamonsalpeter um den Faktor 57 überschritten, beim Harnstoff um den Faktor 2,4. Gemäss Bericht hatte zudem der Sachschaden bei vorschriftsgemäßer Anwendung der Brandschutzvorschriften reduziert werden können. Der Untersuchungsbericht legt den Behörden nahe, die Aufsichtstätigkeit auf dem Areal zu intensivieren. Das Gugelmann-Areal war in der Vergangenheit mehrmals für verschiedene Anlässe und Technoparties genutzt worden.

(AP)

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