Obligatorische Erdbeben-Versicherung ab 2009
publiziert: Sonntag, 15. Jul 2007 / 12:37 Uhr

Bern - In der Schweiz sollen Liegenschaften spätestens ab 2009 obligatorisch gegen Erdbeben versichert werden. Dies kündigte der Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV), Erich Walser, an.

Die Erdbeben-Versicherung sei nur noch ein politisches Problem.
Die Erdbeben-Versicherung sei nur noch ein politisches Problem.
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Damit verteuern sich die Prämien für Gebäude: Für ein Einfamilienhaus im Wert von 500'000 Franken werde die jährliche Prämie um rund 50 Fr. steigen, sagte Walser in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche».

Für Mieter werde die Versicherungsprämie lediglich um einige Franken steigen.

Die Einführung einer obligatorischen Erdbeben-Versicherung sei kein technisches Problem mehr, sondern ein politisches, sagte Walser.

Es sei schwierig, die Leute von einem Risiko zu überzeugen, das fern scheine. Viele glaubten, genügend versichert zu sein, was aber nicht der Fall sei.

Branche übernehme Verantwortung

Der SVV will die Versicherung nicht auf Risiko-Zonen wie Basel oder das Wallis beschränken, wie Walser weiter sagte. Denn sonst würden die Prämien viel zu hoch ausfallen.

Walser räumte ein, dass der Hauseigentümerverband dem Projekt zurückhaltend gegenüberstehe.

Auf die Frage, ob die Versicherer sich nicht bloss einen neuen Geschäftsbereich erschliessen wollten, entgegnete er, dass die Branche Verantwortung übernehme. Und das sei nicht immer populär.

(rr/sda)

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