Bestechungsvorwürfe
Obrador will Wahlergebnis in Mexiko anfechten
publiziert: Montag, 9. Jul 2012 / 07:40 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Jul 2012 / 07:57 Uhr
Lopéz Obrador will das Ergebnis nicht akzeptieren.
Lopéz Obrador will das Ergebnis nicht akzeptieren.

Mexiko-Stadt - Die bei der Präsidentschaftswahl in Mexiko unterlegene Partei des Linkskandidaten Andrés Manuel Lopéz Obrador will das Wahlergebnis vor Gericht anfechten. Die Partei der Demokratischen Revolution (PRD) werde «in den nächsten Tagen» vor Gericht gehen, sagte ihr PRD-Generalsekretär.

5 Meldungen im Zusammenhang
Die nationale Wahlkommission hatte nach einer Neuauszählung von mehr als der Hälfte der Wahlurnen das offizielle Wahlergebnis bekanntgegeben. Danach siegte der Kandidat der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI), Enrique Peña Nieto, mit fast sieben Prozent Vorsprung vor Lopez Obrador.

Am Samstag hatten zehntausende Menschen gegen Peñas Wahl protestiert. In Sprechchören warfen sie dem Kandidaten unter anderem vor, seine Wähler mit Geschenken und Einkaufsgutscheinen bestochen zu haben.

Mit dem 45-jährigen Peña Nieto kehrt die PRI, die von 1929 bis 2000 in Mexiko autoritär regierte, nach zwölf Jahren in der Opposition wieder an die Macht zurück. Der Ex-Gouverneur des zentralen Bundesstaats México soll sein Amt im Dezember antreten. Sein Vorgänger Calderón von der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) durfte nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Mexiko-Stadt - Die von den linken Parteien angefochtene Präsidentschaftswahl vom 1. Juli in Mexiko wird nicht annulliert. Rund ... mehr lesen
Wahlsieger Enrique Peña Nieto.
Die Präsidentschaftswahl in Mexiko vom Juli verlief weitgehend korrekt, erklärte ein zuständiges Gericht am Freitag.
Mexiko-Stadt - Nach einer Neuauszählung in zahlreichen Wahllokalen hat die mexikanische Justiz die Präsidentschaftswahl vom Juli in weiten Teilen für gültig erklärt. Lediglich in ... mehr lesen
Mexiko-Stadt - Der Kandidat der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI), Enrique Peña Nieto, ist klarer Sieger der ... mehr lesen
Enrique Peña Nieto, ist klarer Sieger der Präsidentenwahlen in Mexiko.
«AMLO» will das Ergebniss nicht akzeptieren. (Archivbild)
Mexiko-Stadt - Die Wahlleiter der Präsidentenwahlen in Mexiko wollen ... mehr lesen
Mexiko-Stadt - In Mexiko ist der 45-jährige Anwalt Enrique Peña Nieto zum neuen Präsidenten gewählt worden. Seine Partei, die jahrzehntelang in Mexiko allein regierende PRI, kehrt damit nach zwölf Jahren in der Opposition wieder an die Macht zurück. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 17
Der erste Wahlgang soll annuliert werden.
Der erste Wahlgang soll annuliert werden.
Untersuchungskommission empfiehlt Neuwahlen  Port-au-Prince - Angesichts Haitis anhaltender Wahlkrise hat eine unabhängige Untersuchungskommission Neuwahlen für das Präsidentenamt empfohlen. Der Leiter der Kommission, François Benoit, riet am Montag zur Annullierung des ersten Wahlgangs der Präsidentenwahl. mehr lesen 
Befürworter holen auf  London - Die Gegner eines Verbleibs Grossbritanniens in der EU holen einer neue Umfrage zufolge auf. ... mehr lesen  
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in der EU.
Finanzminister George Osborne.
Brexit hätte «ökonomischen Schock» zur Folge London - Der britische Finanzminister George Osborne warnt vor einem «unmittelbaren ökonomischen Schock», sollte das Land die ...
Britischer Notenbankchef verteidigt «Brexit»-Warnung London - Grossbritanniens Notenbankchef Mark Carney hat seine deutliche Warnung vor den ...
Carney hatte davor gewarnt, dass ein EU-Ausstieg die Wirtschaft Grossbritanniens deutlich schwächen könnte.
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Nach Frauenfeld, verehrter zombie wo sie sich mit der Maffia zu einem Zombiestaat vereinen und ganz ... Mi, 01.06.16 11:02
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Blödsinn! Das Schaf ist selbst daran Schuld, dass es vom Wolf gerissen wird, ... Mi, 01.06.16 00:50
  • Pacino aus Brittnau 731
    Radikale führen immer . . . . . . in die Sackgasse. Es ist auch die Linke, die die AfD gefördert ... Di, 31.05.16 07:36
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 16°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
Basel 17°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
St. Gallen 16°C 27°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 16°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
Luzern 17°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Genf 16°C 28°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 20°C 31°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten