Zum Fahrplanwechsel
ÖV-Tarife steigen weniger stark
publiziert: Freitag, 13. Jul 2012 / 11:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Jul 2012 / 12:23 Uhr
Die Preise für den öffentlichen Verkehr steigen schon wieder um 5 Prozent.
Die Preise für den öffentlichen Verkehr steigen schon wieder um 5 Prozent.

Bern - Bahn- und Busfahren wird im Dezember zwar immer noch um über 5 Prozent teurer, aber die Preise schlagen leicht weniger auf als zunächst vorgesehen. Darauf haben sich der Preisüberwacher und der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) geeinigt.

Carsharing: Mobility stellt schweizweit 2`650 Fahrzeuge an 1'395 Standorten rund um die Uhr in Selbstbedienung zur Verfügung.
4 Meldungen im Zusammenhang
Billette zum Normaltarif in der zweiten Klasse werden ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 statt um 4 um 3 Prozent teurer, wie der Preisüberwacher am Freitag mitteilte. In der ersten Klasse muss ab dem Fahrplanwechsel für ein einzelnes Billett 6,5 statt 7 Prozent mehr bezahlt werden.

Weniger Aufschlag bei 2.-Klass-GA und Halbtax

Gar nicht erhöht werden die Preise für ab 9 Uhr gültige Tageskarten. Einen geringeren Aufschlag als geplant wird es bei Generalabonnementen (GA) für die zweite Klasse sowie für das Halbtax-Abo geben.

Die Preise im öffentlichen Verkehr steigen aber nach wie vor um über 5 Prozent. Eine nächste Preisrunde darf gemäss der Einigung prinzipiell frühestens in zwei Jahren stattfinden, also zum Fahrplanwechsel Ende 2014.

Grund für die laut der Mitteilung der Preisüberwachung «relativ starke» bevorstehende Preiserhöhung ist die Erhöhung der Trassenpreise durch den Bund. Im Sinn der Kostenwahrheit müssten Passagiere des öffentlichen Verkehrs deshalb einen höheren Beitrag leisten.

Ausfälle von 17 Millionen Franken

Nach Angaben des VöV entgehen den Transportunternehmen wegen der Vereinbarung Einnahmen von rund 17 Millionen Franken im Jahr. Hätten die Betriebe die Erhöhung der Trassenpreise vollständig auf die Billette überwälzt, hätten die Fahrpreise um ungefähr 7 Prozent erhöht werden müssen.

Preisüberwacher Stefan Meierhans wollte Kunden, die vorwiegend ausserhalb der Stosszeiten reisen, weniger stark belasten, wie es in der Mitteilung der Preisüberwachung hiess.

Alternativen zum heutigen GA bis Ende 2013

Er und der VöV vereinbarten deshalb, dass bis Ende 2013 Alternativen zum heutigen GA angeboten werden, die mehr Kunden ausserhalb der Hauptreisezeiten in die Züge bringen. Diese bessere Auslastung der Züge solle mithelfen, die Kosten zu decken und den Bedarf für künftige Preiserhöhungen zu reduzieren.

Per Dezember 2011 stiegen die Preise fürs Bahnfahren insgesamt um 1,2 Prozent. Auch damals hatte der Preisüberwacher interveniert. Zunächst hätte der Aufschlag 1,5 Prozent betragen.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Bahn- und Busfahren wird nächstes Jahr für einmal nicht teurer: Nachdem die Abonnemente und Billette letztes ... mehr lesen
Die Billette bleiben nächstes Jahr gleich teuer.
Die grösste Ausdauer beim Zugfahren. (Symbolbild)
Bern - Im Bahnfahren ist die Schweiz ... mehr lesen
Bern - Die Schweizer Bevölkerung legt für Freizeit, Beruf und Einkaufen immer grössere Distanzen zurück. Dabei steigen ... mehr lesen 2
Die Leute nehmen immer öfter den Zug.
Im letzten Jahr zählte das BFS über 446 Millionen Fahrten. (Symbolbild)
Neuenburg - Immer mehr Menschen in der Schweiz nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Das Jahr 2010 hat nicht nur einen ... mehr lesen
Ihr Partner für Signalisations-Projekte
Carsharing: Mobility stellt schweizweit 2`650 Fahrzeuge an 1'395 Standorten rund um die Uhr in Selbstbedienung zur Verfügung.
Die Strasse wurde für mehrere Stunden gesperrt.
Die Strasse wurde für mehrere Stunden gesperrt.
Mit Rega ins Spital  Heute Abend kam es kurz nach 17.00 Uhr auf der Dorfstrasse Höhe Bahnhof in Brunnadern zu einer Kollision zwischen einem Auto und zwei Fussgändern. Dabei wurden beide Jugendliche sehr schwer verletzt. 
500 Millionen Euro pro Jahr werden erwartet  Berlin - Die deutschen Autobahnen sollen von 2016 an für alle ...  
Die Höhe der Maut richtet sich nach dem Fahrzeugtyp.
Mautpflicht gilt nur auf deutschen Autobahnen und Bundesstrassen Berlin - Die umstrittenen Maut-Pläne des deutschen Verkehrsministers Alexander Dobrindt ...
Horst Seehofers CSU hatte mit der Maut für Ausländer Wahlkampf gemacht und das Projekt gegen anfänglichen Widerstand von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) durchgedrückt.
«Handelszeitung»  Zürich - Die Leser der «Handelszeitung» haben Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler zum Unternehmer des Jahres gewählt. Der ehemalige SVP-Nationalrat gewinnt den Titel nach 2008 und 2011 bereits zum dritten Mal. Im letzten Jahr erhielt Victorinox-Chef Carl Elsener die Auszeichnung.  
Titel Forum Teaser
  • tigerkralle aus Winznau 104
    Harte Haltung Ja bitte EU , dann muss die Schweiz auch eine harte Haltung einnehmen ! ... heute 08:35
  • PMPMPM aus Wilen SZ 165
    Ungewöhnlich? Leider gibt es solche Urteile viel zu selten, denn schliesslich wurde ... Mo, 15.12.14 19:17
  • Kassandra aus Frauenfeld 1087
    Hab' meinen Beitrag nochmals durchgesehen, ich kann darin nichts finden, was beleidigender ist, als Ihre ... Di, 09.12.14 13:36
  • Kassandra aus Frauenfeld 1087
    Rechtfertigung habe ich nicht nötig! Wieder so eine rotzfreche Unterstellung des ... Di, 09.12.14 11:28
  • BigBrother aus Arisdorf 1465
    dicke Post Hallo ’Männerumwicklerin’, Sie haben ein ganz eigenes ... Mo, 08.12.14 12:17
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2624
    Frust "Auf ihrem Zug skandierten die Demonstranten antikapitalistische und ... So, 07.12.14 10:36
  • jorian aus Dulliken 1528
    Zu spät? Ich weise schon seit Jahren darauf hin, dass Einfamalienhäuser nicht ... So, 07.12.14 08:48
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2624
    Europa... ist jetzt schon die Geisel ihres wirtschaftlichen Erfolges. Die Anzahl ... Fr, 05.12.14 19:34
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 1°C 4°C stark bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Basel 1°C 5°C stark bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
St.Gallen 3°C 6°C stark bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 3°C 5°C stark bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Luzern 4°C 6°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Genf 3°C 6°C stark bewölkt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Lugano 5°C 9°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten