Ölkatastrophe nimmt grössere Ausmasse an
publiziert: Montag, 10. Dez 2007 / 07:08 Uhr / aktualisiert: Montag, 10. Dez 2007 / 14:00 Uhr

Seoul - Die Ölkatastrophe an Südkoreas Westküste nimmt immer grössere Ausmasse an. Das Ufer ist bereits auf einer Strecke von über 40 Kilometern verschmutzt. Das teilte das Ministerium für Maritime Angelegenheiten und Fischerei mit.

Vier Gemeinden sollen zur Sonderkatastrophenzone erklärt werden.
Vier Gemeinden sollen zur Sonderkatastrophenzone erklärt werden.
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Etwa 10'500 Tonnen Rohöl waren am Freitag aus dem leckgeschlagenen Grosstanker «Hebei Spirit» ausgelaufen. Zu Wochenbeginn erstreckte sich der Ölteppich auf dem Gelben Meer auf einer Länge von 150 Kilometern. Fast 9000 Menschen, darunter Reinigungstrupps von Spezialfirmen, Soldaten und Anwohner, kämpften weiter gegen die Folgen der bisher grösste Ölpest des Landes.

Die Katastrophe führte zu grossen Schäden in der Umwelt und der Industrie in dem betroffenen Landkreis Taean, der etwa 120 Kilometer südlich von Seoul entfernt liegt. Nach Angaben von Innenminister Park Myung Jae werden voraussichtlich vier Gemeinden in den kommenden zwei Tagen zur Sonderkatastrophenzone erklärt.

Meerespark betroffen

Damit würden Anwohner und Industrie schneller staatliche Hilfsgelder erhalten. Bislang gilt für die ökologisch wertvolle Gegend, wo sich auch ein Meerespark befindet, eine erste Katastrophenstufe. Zunächst sollen laut Minister Park umgerechnet 7,3 Millionen Franken Soforthilfe freigegeben werden.

Nach offiziellen Angaben wurde vor kurzem damit begonnen, das restliche Öl aus dem havarierten Tanker zu pumpen. Der in Hongkong registrierte 147'000-Tonnen-Tanker lag noch immer etwa zehn Kilometer vor der Küste vor Anker.

Der in Hongkong registrierte Tanker lag am Montag noch immer etwa zehn Kilometer vor der Küste vor Anker. Am Freitag war er von einem Lastkahn gerammt worden. Ein auf dem Kahn montierter Kran hatte dabei drei Löcher in die Aussenwand des Tankers geschlagen.

(ht/sda)

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