Ölpreis fällt und Dollar steigt
publiziert: Dienstag, 18. Mrz 2003 / 12:33 Uhr

Singapur - Nach dem Ultimatum von US-Präsident George W. Bush an den irakischen Präsidenten Saddam Hussein ist der Ölpreis gefallen.

Ölpreis sinkt.
Ölpreis sinkt.
Händler begründeten dies vor allem mit der Erwartung eines kurzen Krieges. Gestiegen dagegen ist der Dollar.

Mit einem schnellen Sieg werde eine längere Unterbrechung der Ölversorgung unwahrscheinlicher. Die Terminkontrakte auf die führende Nordseesorte Brent fiel in Singapur um 83 Cent auf 28,65 Dollar je Barrel (159 Liter), dem niedrigsten Niveau seit Anfang Januar.

Auch der Terminkontrakt auf US-Leichtöl gab auf ein Sechs-Wochen-Tief von 33,57 Dollar nach. Noch im Februar hatte sich der Preis der psychologisch wichtigen Marke von 40 Dollar genähert. Bush hatte Saddam und seinen Söhnen 48 Stunden Zeit gegeben, ihr Land zu verlassen und so einen Krieg zu verhindern.

Das bedeutet für die Märkte ein baldiges Ende der Unsicherheit. Kein Markt mag Unsicherheit, sagte ein Händler.

Angriffszeitpunkt unklar

Bush nannte allerdings keinen Angriffszeitpunkt, sondern sagte, die USA würden einen Militärschlag zu einem Zeitpunkt ihrer Wahl beginnen. Angaben des Präsidialamtes zufolge startete das Ultimatum mit Beginn der Rede. Damit läuft es am Donnerstagmorgen um 02.15 Uhr (MEZ) ab.

Die Ölpreise sind seit Anfang Dezember um 60 Prozent gestiegen, da viele Marktteilnehmer im Falle eines Krieges eine Unterbrechung der Öllieferungen aus dem Nahen Osten befürchten, von wo 40 Prozent der Ölexporte weltweit stammen.

Appell an die Iraker

Bush appellierte in seiner Rede an die Iraker, ihre Ölfelder nicht zu zerstören. Sollte dies dennoch passieren, erwarten Ölhändler wieder deutlich steigende Ölpreise.

Der Dollar hat gegen den Schweizer Franken weiter Boden gut gemacht. Die Bush-Rede habe die Unsicherheit an den Devisenmärkten verringert, sagen Händler.

Der Dollar notierte am Dienstag gegen 10.15 Uhr bei 1,3830/35 Fr. nach 1,3811/21 Fr. am Montagabend.

(bsk/sda)

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