Für alle drei Vorlagen zeichnet sich ein Ja ab
Offene Ohren für schärferes Rauchverbot
publiziert: Freitag, 17. Aug 2012 / 18:47 Uhr
Die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» findet Anklang in der Bevölkerung.
Die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» findet Anklang in der Bevölkerung.

Bern - Die Kampagne zur Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» ist offenbar gut angelaufen. Die Vorlage erhält gemäss einer ersten Umfrage die Zustimmung von 59 Prozent der Bevölkerung. Auch die beiden anderen Vorlagen, über die am 23. September abgestimmt wird, finden derzeit eine Mehrheit.

8 Meldungen im Zusammenhang
SHOPPINGShopping
NichtrauchenNichtrauchen
Gegen die Verschärfung des geltenden Rauchverbots spricht sich gegenwärtig nur eine Minderheit von 36 Prozent aus. Dies geht aus einer Umfrage der SRG hervor, die am Freitag publiziert wurde. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass der Ja-Stimmanteil bei Volksbegehren im Laufe einer Kampagne häufig schrumpft. Abgestimmt wird am 23. September.

Die Initiative der Lungenliga will ein schweizweites Rauchverbot, welches über das seit Mai 2010 geltende Bundesgesetz hinaus geht. Ausnahmeregelungen für kleine Gastrobetriebe würden bei einer Annahme wegfallen, und bediente Fumoirs wären nicht mehr zulässig.

Die Zustimmung ist in der französischsprachigen Schweiz mit 64 Prozent etwas höher als in der Deutschschweiz mit 59 Prozent. Mit Ausnahme des Kantons Jura decken sich die kantonalen Regelungen in der Westschweiz bereits heute mit den Hauptforderungen der Initianten.

Von den Argumenten der Verfechter eines strengeren Rauchverbots verfängt besonders jenes, das sich gegen den gegenwärtigen «Flickenteppich» aus unterschiedlichen kantonalen Bestimmungen richtet. 78 Prozent sprechen sich für eine einheitliche Lösung aus. Nur 38 Prozent teilen dagegen die Meinung, dass die Angestellten heute ungenügend vor dem Passivrauchen geschützt seien.

Zustimmung auch für andere Vorlagen

Auch das zweite Volksbegehren, über das am 23. September abgestimmt wird, findet derzeit eine Mehrheit. 55 Prozent würden der Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» zustimmen. 25 Prozent wollen nicht, dass Hausbesitzer im Rentenalter von der Versteuerung des Eigenmietwerts befreit werden. Ein beträchtlicher Anteil von 20 Prozent zeigt sich in dieser Frage noch unentschlossen.

Im Tessin, wo der Altersdurchschnitt über dem nationalen Mittel liegt, fällt die Zustimmung für die Initiative des Hauseigentümerverbands mit 74 Prozent derzeit besonders deutlich aus. In der Deutschschweiz liegt der Ja-Anteil bei 55 Prozent, in der Romandie noch bei 52 Prozent.

Unbestritten scheint die Vorlage zur Förderung der musikalischen Bildung. Der Bundesbeschluss, der die Jugendmusikförderung in der Verfassung festschreiben und schweizweit harmonisieren will, findet derzeit die Zustimmung von 68 Prozent.

Der Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Volksinitiative «jugend + musik» wird von sämtlichen Sprach- und Altersgruppen klar unterstützt.

Geringe Zugkraft

Die zur Abstimmung kommenden Vorlagen scheinen kein grosses Mobilisierungspotenzial zu haben: Nur 38 Prozent gaben an, sicher an der Abstimmung teilnehmen zu wollen. Damit würde die Stimmbeteiligung ähnlich ausfallen wie bei der letzten Volksabstimmung im Juni.

Für die Umfrage im Auftrag der SRG befragte das Forschungsinstitut gfs.bern im August rund 1200 stimmberechtigte Personen. Die Fehlerquote beträgt plus/minus 2,9 Prozent.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
3
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 3 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die in den vergangenen Jahren in mehreren Schweizer Kantonen eingeführten Rauchverbote haben laut einer Studie ... mehr lesen
Für Restaurants und Bars findet die Studie kaum Auswirkungen auf die Umsätze.
Zürich - Ein Komitee aus Vertretern von Wirtschaft und Gewerbe befürchtet bei einer Annahme der Initiative «Schutz vor Passivrauchen» den Verlust von rund 10'000 Arbeitsplätzen allein im Gastgewerbe. Deshalb kämpfen sie gemeinsam gegen das «radikale Rauchverbot». mehr lesen  11
Seit der Einführung des Rauchverbots sind die Serviceangestellten gesünder.
Basel - Das seit 2010 in der Schweiz ... mehr lesen
Bern - Musikbildung soll für alle zugänglich sein, unabhängig von ihrer finanziellen Lage. Mit diesem Argument steigen die ... mehr lesen
Saxophon-Unterricht an der Musikschule.
Der Bundesrat und das Parlament halten den bestehenden Schutz für ausreichend. (Symbolbild)
Bern - Gesundheitsminister Alain Berset hat am Dienstag vor den Medien für ein Nein zur Volksinitiative «Schutz vor ... mehr lesen 8
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Schärfere Rauchverbote in der ganzen Schweiz: Dies fordert die Initiative «Schutz vor Passivrauchen», über die das Volk ... mehr lesen 15
Die Plakate der Initiative wurden heute vorgestellt.
Die Initianten wollen kostengünstiges Wohnen im Rentenalter ermöglichen.
Bern - Der Bundesrat und die Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK) haben am ... mehr lesen 3
Bern - Die Parteien FDP, EVP, SP und die Grünen empfehlen den Stimmbürgern am 23. September ein Nein zur Initiative ... mehr lesen
Wohneigentum soll nicht weiter begünstigt und gefördert werden.
oder....
die Mehrheit der Raucher, will das ungeschützte Person in den Restaurants und ihrer Gesundheit so richtig zeigen.
Gemäss Arbeitsgesetz, dürfte es gar keine bedienten Raucherbeizen mehr geben. Auch ohne diese Abstimmung
Mehrheit
Eine bereits voll geschützte, grosse Mehrheit wird es einer Minderheit mal wieder so richtig zeigen!
3x JA als beste und menschliche Lösung
Ich hoffe sehr auf 3x JA, auch wenn die Unterstützung ansonsten sehr unterschiedlich ausfällt. Aber wenn man an die Menschen denkt, halte ich das für die weitaus beste Kombination der Parolen. Auch wenn ich keine Organisation oder Partei kenne, welche das so kommuniziert.

Nichtrauchen

Diverse Produkte passend zum Thema
Seite 1 von 2
DVD - Mensch
HANS IM GLÜCK - DVD - Mensch
Regisseur: Peter Liechti - Genre/Thema: Mensch; Suchtprobleme; Dokumen ...
26.-
DVD - Mensch
DIE LETZTE ZIGARETTE - DVD - Mensch
Genre/Thema: Mensch; Gesundheit & Krankheit; Körper & Geist - Die letz ...
29.-
DVD - Mensch
ICH KÜSSE KEINEN ASCHENBECHER - DVD - Mensch
Regisseur: Gerhard Faul - Genre/Thema: Mensch; Suchtprobleme - Ich küs ...
43.-
DVD - Mensch
BLAUER DUNST - DVD - Mensch
Regisseur: Ralf Gregan - Actors: Ingrid Steeger, Hans Clarin, Ernst H. ...
21.-
DVD - Mensch
NICHTRAUCHER IN 5 STUNDEN [2 DVDS] - DVD - Mensch
Genre/Thema: Mensch; Gesundheit & Krankheit; Suchtprobleme; Ratgeber - ...
48.-
Filmplakate
DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN - Filmplakate
Rebel without a Cause - James Dean
12.-
Nach weiteren Produkten zu "Nichtrauchen" suchen
«Wir sollten nicht dazu gezwungen werden können, Leute aufzunehmen, nur weil diese EU-Bürger sind»
«Wir sollten nicht dazu gezwungen werden ...
EU habe sich nicht einzumischen  Bern - Die französische EU-Gegnerin Marine Le Pen hat erneut das Schweizer Ja zur Beschränkung der freien Personenfreizügigkeit in den höchsten Tönen gelobt. In einem Interview mit der Zeitung «Le Matin» sagte sie, die EU habe sich nicht in Migrationsbelange einzumischen. 
JUSO plant Kampagne  Schaffhausen - Die JUSO Schweiz plant für das Wahljahr 2015 eine Kampagne für die Rechte der Stifte und Stiftinnen. Das haben die Delegierten ...  
Lehrlinge sollen mehr Rechte erhalten.
Initiativen sind zu einer wichtigen Wahlkampflokomotive geworden.
Ruhe vor dem Wahlkampfsturm Bern - Auch 2015 werden wieder viele Parteien mit Volksbegehren auf Stimmenfang gehen. Von einer Initiativen-Flut wie bei den letzten ...
Der Nationalrat will keine Definition der Ehe im Gesetz festschreiben.
Nationalrat lehnt Initiative ab  Bern - Dem Volk soll zur CVP-Initiative «Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe» ein direkter ...  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2627
    Im... nächsten Jahr werden es noch mehr Bootsflüchtlinge versuchen nach ... heute 12:33
  • PioXX aus Orbetello 160
    Warum Warum lebt eine Kassandra eigentlich in der Schweiz? Sie würde sich ... heute 11:45
  • Kassandra aus Frauenfeld 1090
    Wo lebt denn die Tigerkralle? Auf dem Mond, oder gar dahinter? Wir verdienen jeden zweiten Franken ... heute 01:24
  • tigerkralle aus Winznau 104
    Harte Haltung Ja bitte EU , dann muss die Schweiz auch eine harte Haltung einnehmen ! ... gestern 08:35
  • PMPMPM aus Wilen SZ 165
    Ungewöhnlich? Leider gibt es solche Urteile viel zu selten, denn schliesslich wurde ... Mo, 15.12.14 19:17
  • Kassandra aus Frauenfeld 1090
    Hab' meinen Beitrag nochmals durchgesehen, ich kann darin nichts finden, was beleidigender ist, als Ihre ... Di, 09.12.14 13:36
  • Kassandra aus Frauenfeld 1090
    Rechtfertigung habe ich nicht nötig! Wieder so eine rotzfreche Unterstellung des ... Di, 09.12.14 11:28
  • BigBrother aus Arisdorf 1465
    dicke Post Hallo ’Männerumwicklerin’, Sie haben ein ganz eigenes ... Mo, 08.12.14 12:17
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 4°C 7°C bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 5°C 7°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 7°C 8°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 5°C 9°C bedeckt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 4°C 10°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 6°C 10°C bedeckt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 4°C 10°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten