Offener Brief an G-8-Staaten zur Bekämpfung der Armut
publiziert: Freitag, 18. Mai 2007 / 07:54 Uhr / aktualisiert: Freitag, 18. Mai 2007 / 08:21 Uhr

London - Mehr als 60 Persönlichkeiten aus aller Welt haben die G-8-Staaten in einem offenen Brief aufgefordert, die Armut in der Welt zu beenden und entsprechende Zusagen einzuhalten.

Der katholische Würdenträger Desmond Tutu gehört auch zu den Unterzeichnern.
Der katholische Würdenträger Desmond Tutu gehört auch zu den Unterzeichnern.
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Die Unterzeichner riefen die Finanzminister der G-8-Staaten, die sich am Wochenende in Potsdam treffen, dazu auf, «innovative Finanzmechanismen» anzuwenden. Sie mahnten, die Versprechen, den armen Ländern zu helfen, nicht zu brechen.

Zu den Unterzeichnern gehören neben dem südafrikanischen Nobelpreisträger Desmond Tutu auch zahlreiche Professoren unter anderem aus den USA, Kanada und Deutschland.

Die Europäischen Union will die öffentlichen Aufwendungen für Entwicklungshilfe bis zum Jahr 2010 auf 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhe. Derzeit liegt die Quote bei nur 0,36 Prozent.

Zudem hatten die G-8-Staaten beim Gipfel im schottischen Gleneagles vor zwei Jahren eine Verdoppelung der Afrika-Hilfe bis 2010 versprochen.

(fest/sda)

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