Offroader-Initiative erhält wenig Unterstützung im Nationalrat
publiziert: Mittwoch, 29. Sep 2010 / 19:37 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 30. Sep 2010 / 00:47 Uhr

Bern - Der Nationalrat hat am Mittwoch über die Offroader-Initiative debattiert. Die von den Jungen Grünen lancierte Volksinitiative erhielt im Rat wenig Unterstützung.

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Der Nationalrat empfiehlt dem Stimmvolk voraussichtlich, die Initiative «für menschenfreundlichere Fahrzeuge» abzulehnen. Zur Abstimmung kommt es erst am Donnerstag: Nicht weniger als 40 Nationalrätinnen und Nationalräte meldeten sich zu Wort.

Die Initiative will Autos verbieten, die übermässig viele Emissionen ausstossen oder Velofahrer und Fussgänger besonders gefährden. Konkret sollen Autos verboten werden, die mehr als 250 Gramm CO2 beziehungsweise 2,5 Milligramm Feinstaub pro Kilometer ausstossen oder über 2,2 Tonnen schwer sind.

Panzer im Stadtverkehr

Die Befürworter im Nationalrat - Grüne und Linke - nannten solche Fahrzeuge «Monster». Offroader ähnelten eher Panzern als Autos, sagte Geri Müller (Grüne/AG). In den Städten stellten sie ein grosses Problem dar.

Die Offroader seien viel gefährlicher für Fussgänger und Velofahrer als andere Fahrzeuge und hätten einen höheren CO2-Ausstoss, sagte Bastien Girod (Grüne/ZH). Das Ziel der Initiative sei «etwas mehr Bescheidenheit auf der Strasse, etwas mehr Rücksicht auf Mitmenschen und Umwelt».

Die Gegner sprachen von einer «Neid-Initiative», einem «Kreuzzug gegen das Auto» und nannten die Initianten «Idealisten der frischen Luft». Hans Grunder (BDP/BE) warf den Initianten billige Effekthascherei vor. Die Initiative führe zu einer Verteufelung gewisser Autos und einer unnötigen «Klimavergiftung» in der Bevölkerung.

Auch Sportwagen und Familienvans

Betroffen wären nicht nur Geländewagen, gaben viele Redner aus dem bürgerlichen Lager zu bedenken. Auch Limousinen, Kombis, Familienvans und Sportwagen würden bei einem Ja zur Initiative verboten oder mit Tempolimiten belegt. Bereits zugelassene schwere Fahrzeuge dürften nämlich künftig höchstens 100 Kilometer pro Stunde fahren.

(pad/sda)

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Monsterautos
Was ist das für eine lachhafte Initiative
Wir mit unseren Monsterautos bezahlen die Strassensteuern damit wieder neue Velowege und neue Kreisel gebaut werden können. Was macht Ihr wenn diese Autos verboten werden? Ich muss schon sagen die Grünen haben einen flick ab. Verbietet doch auch noch die Lastwagen und Traktoren. Das die Wirtschaft ganz den Bach runter geht.
Ne ne...
Sie vergessen folgendes:

Die Offroader-Initiative belustigt mehr als sie verärgert.
Grün zu wählen ist ein europaweiter Trend.
Bastien Girod ist einfach zuckersüss (macht mindestens 1,5% Wähleranteil klar bei Frauen und Schwulen).
Wäre Girod jetzt noch Parteipräsident...
OMG real
Tja Jason, ich bin bekanntlich auch nicht für die SVP und Gegner der Minarettinitiative.

Wenn ich aber noch keinen Bundesratssitz hätte wie die Grünen, würde ich nicht mit solchen Spinnerinitiativen im Vorfeld kommen. 2011 sind ja bekanntlich Wahlen. Solche Anliegen sind es, die eine Grüne Partei für viele unwählbar machen. Obwohl die Meisten sich für Umweltschutz einsetzen möchten.
OMG unecht!
Ja diese Initiative ist so hirnverbrannt wie die Minarettinitiative.

Der Unterschied: Die Offroader-Initiative wird so hoch verworfen werden, wie die Minarett-Initiative angenommen wurde.
Das sagt auch etwas über den Gemütszustand der Bevölkerung aus.

Wenn rein von der Gesinnung her die SVP Anrecht auf BR's hat, haben es die Grünen auch.

Rechte Politik ja, Spinner nein!
OMG echt ?
Mann, ist das eine hirnverbrannte Initiative!

Habe ich vor einiger Zeit hier geschrieben ich wäre auch für einen Bundesratssitz der Grünen?? Das nehme ich dann sofort zurück.

Grüne Politik ja, Spinner nein!
.
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