Ogi vermittelt im Tennisturnier-Streit
publiziert: Freitag, 25. Aug 2006 / 13:34 Uhr

Bern - Im Streit um die Rechte am ATP-Tennisturnier Gstaad gelangt die Gemeinde Saanen an die Justiz.

Adolf Ogi.
Adolf Ogi.
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Alt Bundesrat Adolf Ogi versucht zu vermitteln. Die Gemeinde Saanen habe rechtliche Schritte gegen den bisherigen Rechteinhaber Jacques Hermenjat eingeleitet, sagte der Saaner Gemeindepräsident Andreas Hurni zu einem entsprechenden Bericht der Neuen Zürcher Zeitung. Zu weiteren mündlichen Auskünften war er nicht bereit.

Mit dem Einschalten der Justiz will die Gemeinde offenbar den Verkauf der Turnierrechte an den Verband Swiss Tennis verhindern. Der Verband hatte sich Anfang August mit Hermenjat über die Übernahme der Rechte für 3,5 Mio. Franken geeinigt.

Kaufvertrag mit Gemeinde

Die Gemeinde Saanen macht geltend, mit Hermenjat bereits zuvor einen Kaufvertrag abgeschlossen zu haben, zu einen Übernahmepreis von 1,7 Mio. Franken. Dieser Vertrag werde durch die Vereinbarung zwischen Hermenjat und Swiss Tennis gebrochen.

In dem Konflikt versucht inzwischen alt Bundesrat Adolf Ogi zu vermitteln, wie René Stammbach, Präsident von Swiss Tennis bestätigte. Am Montag habe ein Gespräch mit Ogi, Vertretern von Swiss Tennis sowie «Exponenten aus Gstaad» stattgefunden. Gemeindevertreter seien eingeladen worden, hätten jedoch nicht teilgenommen.

Ausländische Interessenten

Swiss Tennis besitze einen gültigen Kaufvertrag, betonte Stammbach. Der Verband bezwecke mit seinem Engagement Synergien beim Sponsoring zu erzielen, aber auch, die Übernahme der Turnierrechte durch einen ausländischen Investor zu verhindern.

Unter anderem interessiere sich das österreichische Bundesland Tirol mit dem möglichen Austragunsort Kitzbühl für die Übernahme des Turniers. Die Österreicher hätten für die Rechte ein Angebot deutlich über jenem von Swiss Tennis gemacht.

(ht/sda)

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