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Ohne Alpentransitbörse wirds schwer
publiziert: Freitag, 27. Nov 2009 / 15:33 Uhr

Bern - Die Verlagerung des Schwerverkehrs von der Strasse auf die Schiene macht Fortschritte. Die bisherigen Massnahmen reichen aber nicht, um das vom Parlament festgelegte Verlagerungsziel bis 2019 zu erreichen. Nach Ansicht des Bundesrats braucht es dazu eine Alpentransitbörse.

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Ohne Alpentransitbörse ist die Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene nicht zu schaffen, so der Bundesrat.
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3 Meldungen im Zusammenhang
Für die angestrebte Halbierung der Lastwagenfahrten durch die Schweiz braucht es aus Sicht des Bundesrats zusätzliche Instrumente. Das grösste Potenzial attestiert die Regierung in dem zu Handen des Parlaments verabschiedeten Verlagerungsbericht 2009 den sogenannten Schwerverkehrs-Management-Systemen.

Gemeint ist damit konkret die Alpentransitbörse. Dabei sollen die LKW-Fahrten durch die Schweizer Alpen an einer Börse gekauft werden können. Dazu erarbeitet die Schweiz bis 2011 in Absprache mit den anderen Alpenländern die Grundlagen für die Einführung einer solchen Börse. Geprüft werden mehrere Modelle.

Meilenweit vom Ziel entfernt

Der Bundesrat setzt damit einen Beschluss des Parlaments um, das ihn vor einem Jahr mit diesen Verhandlungen betraute. Die bürgerliche Mehrheit hatte es gleichzeitig abgelehnt, dem Bundesrat die Kompetenz zu erteilen, die Alpentransitabgabe nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen auch gleich einzuführen.

In dem 4. Verlagerungsbericht zieht der Bundesrat Bilanz über die Entwicklung des alpenquerenden Güterverkehrs. 2008 haben demnach rund 1,3 Mio. Lastwagen die Alpen gequert. Das sind 9,2 Prozent weniger als im Referenzjahr 2000.

Damit ist man aber meilenweit davon entfernt, dass 2011 nur noch 1 Million und 2019 nur noch 650'000 LKW die Schweiz auf der Nord-Süd-Strassenachse queren.

(tri/sda)

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