Olympia Ski alpin:
Olympia-Dritter Alain Baxter des Dopings überführt
publiziert: Dienstag, 5. Mrz 2002 / 16:39 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Mrz 2002 / 17:03 Uhr

Salt Lake City - Nun hat auch der alpine Skirennsport seinen Dopingfall: Der Schotte Alain Baxter, Olympia-Dritter im Slalom, wurde positiv auf den Gebrauch von Mathamphetaminen gestestet, wie das Olympische Komitee Grossbritanniens bekannt gab.

Der 28-Jährige hatte Grossbritannien als Slalom-Dritter hinter den beiden Franzosen Jean-Pierre Vidal und Sébastien Amiez die erste alpine Medaille der Olympia-Geschichte beschert. Baxter bestreitet allerdings, verbotene Substanzen genommen zu haben. «Ich konnte es nicht glauben, als mich unser Verbandschef Simon Clegg über den positiven Test informierte. Ich habe nie bewusst Medikamente oder leistungssteigernde Substanzen geschluckt. Ich bin einfach unschulig», erklärte der Techniker, der nun seinen Arzt und Anwalt eingeschaltet hat. «Zusammen mit den beiden werde ich meinen Fall beim IOC verteidigen. Dies wird nach meinen Informationen nicht vor nächster Woche passieren. Ich werde bis dahin keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen abgeben.»

Dem «Highlander» droht nun der Verlust der Bronzemedaille. Vierter im Olympia-Slalom war der Österreicher Benjamin Raich geworden, dahinter folgten dessen Teamkollege Kilian Albrecht und der Bündner Urs Imboden als Sechster. Auf Baxter hatte Imboden lediglich 16 Hundertstel eingebüsst.

Baxter dürfte einer der zwei weiteren Dopingfälle sein, die das Internationale Olympische Komitee (IOC) wegen noch nicht abgeschlossener Untersuchungen vorerst noch nicht bekannt gegeben hatte.

(kil/sda)

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