Olympia-Splitter
publiziert: Donnerstag, 7. Aug 2008 / 16:17 Uhr

In der täglich erscheinenden «Village News», der Tageszeitung des olympischen Dorfes, wird Roger Federer nach seinen Lieblingssportlern gefragt.

Federer steht auf Basketball.
Federer steht auf Basketball.
Und Federer steht auf Basketball: «Ich mag Basketball und deshalb gefallen mir LeBron James und Kobe Bryant.»

Frischluft aus Klimaanlage

Timea Bacsinszky hat ihre eigenen Methoden im Kampf gegen den Smog in Peking. «Es ist wichtig, nicht zu oft rauszugehen», rät die Waadtländer Tennisspielerin. «Meine tägliche Ration Frischluft hole ich mir aus der Klimaanlage in meinem Zimmer.»

Nummer 13

Die Schweizer Springreiter logieren im Royal Park in Hongkong in der Etage 13. Equipenchef Rolf Grass erlaubte sich bei der Ankunft gegenüber seiner Crew einen Scherz: «Ursprünglich gehörten die Zimmer den Deutschen, aber die sind wegen der Unglückszahl gleich wieder umgezogen.» Die Zahl 13 hat in China keine symbolische Bedeutung, Unglück bringt die 4.

Schweizer unpünktlich?

Die Empfangsdame beim Presseraum 2 im Olympic Village erklärte hinter vorgehaltener Hand: «Die Schweizer sind immer zu spät.» Sie liess sich danach eines Besseren belehren. Swiss Olympic hatte den Saal von 14.30 bis 16 Uhr gemietet, den Medientreff aber erst um 15 Uhr angesetzt.

Tückisches Anhängsel

Der Rückenschwimmer Jonathan Massacand war nach einem Interview mit dem Westschweizer Fernsehen TSR auf dem Weg zurück zur Unterkunft, als er am Kragen ein Funkmikrofon bemerkte. Dem 23-jährigen Romand bleibt zu wünschen, dass er nicht zu viele Internas ausgeplaudert hat...

Ma Su Fei = Sophie Lamon

Die Olympia-Organisatoren haben an praktisch alles gedacht. Im Athletendorf haben sie ein kleines Zentrum eingerichtet, in dem die Sportler und Medienvertreter etwas über die chinesische Sprache und die Kultur erfahren sollen. Die Degenfechterin Sophie Lamon lernte, ihren Namen «Ma Su Fei» in Mandarin zu schreiben. «Ma» steht für einen verkürzten Nachnamen, «Su Fei» ist eine Ableitung von Sophie.

Heikle Mission für Lomong

Der Fahnenträger der US-Delegation befindet sich in einer ehrenvollen, aber heiklen Situation. Mittelstreckenläufer Lopez Lomong, der sich als letzter Athlet für Peking qualifiziert hat, wurde am Neujahrstag 1985 im Sudan geboren. Er verbrachte wegen des Bürgerkriegs in der Provinz Darfur zehn Jahre in Flüchtlingslagern, kam 2001 in die USA und nahm vor einem Jahr die Staatsbürgerschaft an. China wird vorgeworfen, im Darfur-Konflikt (geschätzte 300'000 Tote) wegen der engen wirtschaftlichen Verbindung zum Sudan zu wenig zur Lösung beizutragen.

Yao Ming chinesischer Fahnenträger

Chinas grosses Olympiateam wird an der heutigen Eröffnungsfeier von Yao Ming ins «Vogelnest» geführt. Der in seiner Heimat vergötterte, 229 cm grosse Basketball-Star der Houston Rockets wurde von der chinesischen Delegation -- wie schon vor vier Jahren in Athen -- zum Fahnenträger bestimmt.

Alle Tests negativ

Bis dato kann man von einer «sauberen» Vorbereitungsphase der Olympischen Spiele reden. Seit Beginn der olympischen Periode (27. Juli) wurden weltweit rund 650 Dopingtests vorgenommen, bei allen ist das Resultat negativ ausgefallen. Für die Olympischen Spiele hat das IOC rund 4500 Proben angekündigt.

Wasser und Pelerinen

Für die Eröffnungsfeier werden an jeden der rund 90'000 Plätze im Stadion eine Flasche Wasser und ein Regenumhang deponiert. Zumindest bei den Getränken spielen dabei auch Sicherheitsbedenken eine Rolle: In Wasserflaschen lassen sich Explosivstoffe verstecken.

(smw/Si)

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