Olympiade: Familien wegen Sportanlagen vertrieben
publiziert: Montag, 30. Apr 2007 / 08:00 Uhr

Peking - Die Menschenrechtslage in China hat sich laut einem Bericht von Amnesty International im Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking verschlechtert. Die Organisation appellierte deshalb an das Internationale Olympische Komitee (IOK).

Bewohnte Häuser stellen in China kein Hindernis für den Bau von Sportanlagen dar.
Bewohnte Häuser stellen in China kein Hindernis für den Bau von Sportanlagen dar.
2 Meldungen im Zusammenhang
Amnesty fordert das IOK dazu auf, das Thema bei den Organisatoren in Peking anzusprechen. Das IOK könne keine Spiele wollen, die von Verstössen gegen die Menschenrechte überbeschattet seien, sagte eine Sprecherin.

Zum Beispiel seien Familien aus ihren Häusern vertrieben worden, um dort Sportanlagen zu errichten.

Auch stünden immer mehr friedlichen Aktivisten unter Hausarrest, damit sie nicht immer wieder auf die Menschenrechtsverletzungen hinweisen könnten, teilte Amnesty mit.

Bedenklich sei auch die wachsende Kontrolle über die einheimischen Medien, obwohl die Regierung in Peking eine höhere Pressefreiheit versprochen hatte, hiess es weiter.

(dl/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Der UNO-Sonderberater Adolf Ogi führte bei einem Besuch in Peking ein ... mehr lesen
Alt-Bundesrat und UNO-Sonderberater Adolf Ogi.
Etschmayer Eigentlich ist es nur eine kleine Meldung. Laut Amnesty International (AI) verschlimmert sich in der Volksrepublik China die Menschenrechtslage immer ... mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten ... mehr lesen
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen  1
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich -1°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Basel -1°C 5°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen -4°C 1°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Bern -2°C 2°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Luzern -1°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
Genf 0°C 4°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Lugano 2°C 8°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten