Olympische Spiele: Larissa Lasutina muss Medaillen zurückgeben
publiziert: Sonntag, 29. Jun 2003 / 15:57 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 29. Jun 2003 / 17:36 Uhr

Die bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City des Dopings überführte Skilangläuferin Larissa Lasutina (Russ) muss ihre beiden Silbermedaillen zurückgeben. Dies gab die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Sonntag zum Auftakt der Sitzung in Prag bekannt.

Lasutina war in Salt Lake City gar nicht startberechtigt.
Lasutina war in Salt Lake City gar nicht startberechtigt.
Der Grund für die Aberkennung der Medaillen liegt nicht im positive Dopingbefund von Salt Lake City, sondern er beruht auf der Tatsache, dass Lasutina wegen zwei früheren, positiven Dopingproben bei den letzten Olympischen Winterspielen gar nicht startberechtigt gewesen wäre. Die Russin war im Dezember 2001 bei den Weltcup-Wettkämpfen in Cogne (It) und Ramsau (Ö) positiv getestet worden. Die Auswertung der Proben hatte aber ungebührlich viel Zeit in Anspruch genommen.

Larissa Lasutina war in Salt Lake City über 5 und 15 km hinter Olga Danilowa bzw. Stefania Belmondo jeweils Zweite geworden. Durch die Annullierung ihrer Platzierungen rücken über 5 km Beckie Scott (Ka) und Katerina Neumannova (Tsch) auf die Plätze 2 und 3 vor. Über 15 km gehen Silber und Bronze nun an Neumannova und Julia Tschepalowa (Russ). Das Nationale Olympische Komitee von Russland wurde vom IOC aufgefordert, Lasutinas Medaillen wieder zurückzugeben.

Larissa Lasutina und Olga Danilowa waren bei Olympia 2002 ebenso wie Johann Mühlegg der Einnahme des verbotenen Blutdopingmittels Darbepoietin überführt und vom Skiweltverband FIS mit einer Zweijahres-Sperre belegt worden. Nach dem Einspruch der Sportler bestätigte der Internationale Sportgerichtshof CAS diese Entscheidung. Daraufhin riefen die beiden Langläuferinnen das Schweizer Bundesgericht an, das diesen Entscheid Anfang der vergangenen Woche stützte.

Suspendierung Afghanistans aufgehoben

Nach einer vierjährigen Isolation dürfen Afghanisatans Sportler wieder auf die olympische Bühne zurückkehren. Die Exekutivmitglieder des IOC hoben die 1999 ausgesprochene Suspendierung des Landes auf. Damit kann Afghanistan, das bei den Spielen 2000 in Sydney und 2002 in Salt Lake City nicht vertreten war, 2004 in Athen wieder teilnehmen.

Zudem wird die Exekutive der IOC-Session, deren Tagung vom 2. bis 4. Juli in Prag stattfindet, vorschlagen, Osttimor als 201. Nationales Olympisches Komitee (NOK) ins IOC aufzunehmen. Einige Athleten aus Osttimor, das sich Ende 1999 die Unabhängigkeit von Indonesien erkämpft hatte, waren 2000 in Sydney unter olympischer Flagge gestartet.

(pt/Si)

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