«Onkel Toms Hütte» soll Denkmal werden
publiziert: Mittwoch, 18. Jan 2006 / 07:56 Uhr

Washington - Das schlichte Holzhäuschen, das durch den Anti-Sklaverei-Roman «Onkel Toms Hütte» weltberühmt wurde, soll zum historischen Monument deklariert werden.

Harriet Beecher Stowe (1811- 1896) veröffentlichte «Onkel Toms Hütte» in einer Zeitung in Washington.
Harriet Beecher Stowe (1811- 1896) veröffentlichte «Onkel Toms Hütte» in einer Zeitung in Washington.
Es wurde für eine Million Dollar aus Privatbesitz an den Landkreis Montgomery im US-Bundesstaat Maryland verkauft. Dies teilten örtliche Behördenvertreter am Dienstag mit. Die Hütte ist das originale Domizil von Josiah Henson, den die Schriftstellerin Harriet Beecher Stowe zum Vorbild für ihren Onkel Tom gewählt hatte.

Das Häuschen war zum Verkauf ausgeschrieben worden, nachdem die Eigentümerin Hildegarde Mallet-Prevost im September im Alter von 100 Jahren verstorben war. Die Hütte steht in Bethesda, einem wohlhabenden Vorort von Washington. Sie soll künftig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Tagebuch verfilmt

Beecher Stowe hatte für ihren Roman von 1852, der die rohe Gewalt der Sklaverei drastisch beschreibt, auf das Tagebuch Hensons zurückgegriffen, der mehr als 40 Jahre lang Sklave war. Die Hütte stand auf einer Plantage, auf die er als junger Mann gebracht worden war.

Auf der Pflanzung arbeitete er sich zum Oberaufseher hoch, bevor er 1830 mit seiner Familie nach Kanada flüchtete. Dort gibt es in der Provinz Ontario ebenfalls ein Holzhäuschen, das als «Onkel Toms Hütte» bezeichnet wird. Nach Darstellung der Behörden in Maryland ist ihre Hütte aber die echte, weil Henson dort in jenem Zeitraum wohnte, in dem der Roman spielt.

(fest/sda)

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