Online-Shopper kaufen bei Schlechtwetter mehr
publiziert: Samstag, 9. Jul 2011 / 17:14 Uhr / aktualisiert: Samstag, 9. Jul 2011 / 18:21 Uhr
Wenn es regnet kaufen Shopaholics im Netz.
Wenn es regnet kaufen Shopaholics im Netz.

Auf sommerlichen Frost muss sich der Online-Handel in den kommenden Wochen einstellen, sofern das in der Jahreszeit übliche Schönwetter herrscht. So läuft das Geschäft bei Schlechtwetter deutlich besser, glaubt man einer Analyse der Unternehmensberatung e-dialog.

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Ihr zufolge hat das Wetter starken Einfluss auf das Kaufverhalten im Internet. Über eine dichte Bewölkung dürfen sich die Anbieter demnach freuen - vor allem an Samstagen und Sonntagen. Nur an bestimmten Wochentagen zeigt sich der Zusammenhang zwischen Wetter und Web-Shopping genau umgekehrt. So ist Dienstag der dominierende Schönwettertag.

«Dank der Erkenntnisse können Online-Händler ihre Kampagnensteuerung vom Wetter abhängig machen», erklärt e-dialog-Geschäftsführer Siegfried Stepke im Gespräch mit pressetext. Bei ungünstigen Vorhersagen lassen sich dadurch die Werbebudgets reduzieren und unnötige Kosten vermeiden. Umgekehrt können die Anbieter durch verstärktes Marketing an guten Shopping-Tagen womöglich höhere Profite generieren.

Individuelle Analysen zur Erfolgsoptimierung

Aus der Verknüpfung von Web-Analytics und Wetter-Daten lassen sich Erkenntnisse zur Erfolgsoptimierung gewinnen. Je Site und Segment muss die Analyse jedoch individuell erstellt werden. Zudem ist die Wirksamkeit in einem Feldtest zu überprüfen, stellen die Experten klar. Mittlerweile experimentieren die ersten Web-Shops mit der Wetter-Korrelation. Konkrete Beispiele will Stepke auf pressetext-Nachfrage aber nicht nennen.

Nach Region hat e-dialog die Umsätze im E-Commerce mit den Daten einer Web-Analyse sowie der Temperatur und dem Bewölkungsgrad abgeglichen. Eine starke Abhängigkeit zeigt sich besonders am Wochenende: Je dichter die Wolkendecke, desto mehr Bestellungen. «Das Kaufverhalten steht auch mit der Jahreszeit in Zusammenhang», sagt Stepke. Diese ist in der aktuellen Analyse allerdings nicht berücksichtigt. In weiterführenden Tests wird aber untersucht, ob Abfolgen bestimmter Wettersituationen wie mehrere aufeinander folgende Schlechtwettertage einen wichtigen Einfluss auf die Shopping-Gewohnheiten der Konsumenten nehmen.

 

 

(fkl/pte)

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