«Ophelia» bedroht Ostküste
publiziert: Donnerstag, 15. Sep 2005 / 12:00 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 15. Sep 2005 / 12:35 Uhr

Raleigh/New Orleans - Zweieinhalb Wochen nach «Katrina» ist ein neuer Hurrikan an der Ostküste der USA mit heftigen Regenfällen und Winden eingetroffen.

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Weiterführende Links zur Meldung:

National Hurricane Center
Die neuesten Daten von «Ophelia».
www.nhc.noaa.gov/refresh/graphics_at1+shtml/090745.shtml?prob

Der Sturm «Ophelia» bedroht etwa 700 000 Menschen. Die Behörden rechneten damit, dass er bis zu zwei Tage lang in dem betroffenen Bundesstaat North Carolina wüten wird. Das Zentrum des Sturms lag bis am Morgen (MESZ) etwa 32 Kilometer süd-südöstlich von Cape Lookout in North Carolina.

Windgeschwindigkeiten von bis zu 136 km/h

Es wurde erwartet, dass der Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 136 Kilometern pro Stunde im Laufe des Tages Cape Lookout erreicht und sich anschliessend der Inselgruppe Outer Banks nähert. Eine 19-jährige Frau kam ums Leben, als sie mit ihrem Auto von einer überschwemmten Strasse rutschte.

Wegen der Ausläufer «Ophelias» wurden an Teilen der Küste North Carolinas Schulen, Häfen und Geschäfte geschlossen sowie Fährverbindungen ausgesetzt. Mehr als 123 000 Menschen waren ohne Strom, 1700 wurden in Notunterkünften untergebracht.

Vorsorgliche Evakuierung

Vorhersagen zufolge könnten die Winde noch stärker werden, Bäume entwurzeln und die Küstengebiete mit Sturmfluten überschwemmen. Die Behörden ordneten vorsorglich die Evakuierung einiger Inseln und Gemeinden in Küstennähe an.

In New Orleans im Süden der USA haben Rettungskräfte mehr als zwei Wochen nach dem verheerenden Hurrikan «Katrina» in einem Haus einen Überlebenden geborgen. Der 74 Jahre Mann sei bewusstlos gewesen und habe kaum noch geatmet, sagten Mitglieder der US-Nationalgarde gegenüber Medien.

Bisher 711 Tote

Die Rettungsmannschaften seien angewiesen, bei Leichen nur den Fundort zu notieren und die Bergung anderen Teams zu überlassen, hiess es in den Berichten. Der Nationalgardist habe sich über diese Vorschrift hinweggesetzt, als er durch ein Fenster einen Fuss gesehen habe. Er habe eine Tür aufgebrochen, um nach dem Mann zu schauen.

Im gesamten Katastrophengebiet an der Südküste der USA erhöhte sich inzwischen die Zahl der registrierten Toten auf 711: Im Bundesstaat Louisiana wurden nach offizielle Angaben 474 Todesopfer gefunden. Im Nachbarstaat Mississippi wurden 218 Tote bestätigt und weitere 19 in den Staaten Florida, Alabama, Georgia und Tennessee.

(fest/sda)

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