Opposition will neue Verhandlungen mit Mugabe
publiziert: Sonntag, 18. Jan 2009 / 15:44 Uhr

Johannesburg - Nach zweimonatigem Exil im Ausland ist der Oppositionsführer Simbabwes, Morgan Tsvangirai, in seine Heimat zurückgekehrt. Am Montag will er mit Präsident Robert Mugabe zu erneuten Verhandlungen über eine Koalitionsregierung zusammenkommen.

Morgan Tsvangirai ist aus dem Exil zurückgekehrt.
Morgan Tsvangirai ist aus dem Exil zurückgekehrt.
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Vier Monate nach dem bisher erfolglosen Abkommen zur Machtteilung soll das Treffen unter der Vermittlung des südafrikanischen Präsidenten Kgalema Motlanthe, seines Vorgängers Thabo Mbeki sowie Mosambiks Staatschef Armando Guebuza stattfinden. Motlanthe ist Vorsitzender des regionalen Staatenbundes SADC, Mbeki dessen offizieller Vermittler.

Unterdessen hat Robert Mugabe mit einem Ende der Gespräche über eine Machtteilung gedroht. Dies für den Fall, dass sein Rivale Morgan Tsvangirai beim Treffen am Montag eine Einigung ablehnt.

«Habe alle Zugeständnisse gemacht»

«Das ist die Gelegenheit, bei der sie entweder zustimmen, oder bei der es zum Abbruch kommt», sagte Mugabe der staatlichen Sonntagszeitung «Sunday Mail». Seine Seite habe alle Zugeständnisse gemacht, die sie habe machen können, fügte der Staatschef hinzu.

Ein im September verkündetes Abkommen zur Aufteilung der Macht zwischen Tsvangirais im Parlament mehrheitlich vertretenen Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) und der ZANU(PF) von Präsident Robert Mugabe wurde bisher nicht umgesetzt. Es scheiterte unter anderem am Streit über die Besetzung der Ministerposten.

Freilassung von drei Dutzend Anhängern

Tsvangirai forderte als Voraussetzung für neue Gespräche die Freilassung von mehr als drei Dutzend seiner Anhänger, die nach eigenen Angaben verschleppt und gefoltert wurden. Simbabwe befindet sich nach jahrelanger Misswirtschaft am Rande des Kollapses.

Die Lage wird erschwert durch eine Cholera-Epidemie mit mehr als 2200 Toten und 42'000 Erkrankten, die auch Nachbarländer erfasst hat.

(tri/sda)

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