«Orange Revolution» im Fokus der Schweiz
publiziert: Freitag, 11. Nov 2005 / 10:11 Uhr

Lugano - Die Ukraine steht im Zentrum der Jahreskonferenz der Schweizer Ostzusammenarbeit, die am Nachmittag in Lugano stattfindet.

Was hat die Orange Revolution gebracht? Die Konferenz sucht Antworten.
Was hat die Orange Revolution gebracht? Die Konferenz sucht Antworten.
Analysiert werden die Auswirkungen der so genannten «orangen Revolution», die vor einem Jahr für Schlagzeilen gesorgt hat.

Der Anlass steht unter dem Motto «Neue Köpfe - neue Werte?». Es wird erörtert, ob sich in der Ukraine nun die Bürgergesellschaft durchsetzt oder ob die Vision der reformorientierten Kräfte im Korsett postsowjetischer Handlungsmuster erstickt.

Aussenministerin Micheline Calmy-Rey wird an der Tagung über die Potenziale und Herausforderungen der Schweizer Ostzusammenarbeit informieren. Im Zentrum ihres Referates steht die Beziehung der Schweiz und der Ukraine zur EU.

Literarischer Brückenbauer

Als weiterer Redner ist der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch angekündigt, der als literarischer Brückenbauer zwischen Ost und West gilt. Seine Sicht wird durch Ausführungen von Experten aus Wirtschaft und Politik ergänzt.

Die Jahreskonferenz «Focus Osteuropa» wird gemeinsam von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sowie dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) organisiert. Sie findet heuer zum zehnten Mal statt.

(rr/sda)

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