Organisatoren distanzieren sich von Gewalt
publiziert: Samstag, 6. Okt 2007 / 18:27 Uhr / aktualisiert: Samstag, 6. Okt 2007 / 20:20 Uhr

Bern - Die gewaltsamen Ausschreitungen rund um die SVP-Wahlkundgebung in Bern sind von links und rechts verurteilt worden. Auch Mitorganisatoren der Anti-SVP-Demo «ganz Fest gegen Rassismus» distanzierten sich von den Randalierern.

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Sie spreche sich für Meinungs- und Versammlungsfreiheit aus, egal ob auf dem Rütli, auf dem Bundesplatz oder anderswo, teilte die SP Schweiz mit.

Diese demokratischen Mittel müssten für alle gewährleistet bleiben.

Die Gewalttätigkeiten der Chaoten seien inakzeptabel und aufs Schärfste zu verurteilen.

SVP macht Stadtrat und Regierung verantwortlich

Von einem «schwarzen Tag für die Demokratie» spricht die SVP der Stadt Bern.

Das Recht auf freie Meinungsäusserung sei von Chaoten aus dem linken Lager mit Füssen getreten worden.

Die Verantwortung trügen neben den Aufwieglern um Stadtrat Daniele Jenni die Stadtberner Regierung.

Fragen an die Polizei

Jenni sagte auf Anfrage, die Veranstalter der Gegenkundgebung könnten lediglich die Verantwortung für das Fest auf dem Münsterplatz übernehmen, und dieses sei friedlich verlaufen.

In einer gemeinsamen Mitteilung verurteilten auch die SP der Stadt Bern und das Grüne Bündnis Bern die Ausschreitungen.

Es sei nicht nachvollziehbar, dass Vermummte auf dem Bundesplatz längere Zeit hätten aktiv sein können, ohne dass die Polizei eingeschritten sei. Offen bleibe, warum Polizeidirektor Stephan Hügli kein adäquates Polizeidispositiv bereitgestellt habe.

GFL sieht sich bestärkt

Der Widerstand gegen die SVP sei zum Wasserträger auf deren Mühlen geworden, stellte die Grüne Freie Liste (GFL) der Stadt Bern fest.

Die GFL sehe sich auf Grund der Ereignisse darin bestärkt, die vom Komitee «Schwarzes Schaf» gewählte Form des Widerstandes nicht unterstützt zu haben.

Mit dabei im Anti-SVP-Komitee «Schwarzes Schaf» waren die Schweizer Jungsozialisten (JUSO). Die JUSO distanzierten sich aber ebenfalls von den Ausschreitungen. Man habe das Menschenmögliche getan, um dies zu verhindern.

(rr/sda)

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