Pakistan: Nothilfe für Flutopfer
publiziert: Mittwoch, 4. Aug 2010 / 08:54 Uhr
Die Flut hat immense Schäden verursacht.
Die Flut hat immense Schäden verursacht.

1,5 Millionen Menschen sind aktuell von der Flutkatastrophe in Pakistan betroffen. Im Nordwesten des Landes sind noch immer mehr als 27’000 Bewohner von den Fluten eingeschlossen. World Vision hilft.

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Heftiger Monsoonregen hat fast den gesamten Nordwesten Pakistans überflutet. Ganze Dörfer wurden weggeschwemmt, 1'100 Menschen getötet.

Die Situation der Menschen in Pakistan ist prekär. Am schlimmsten betroffen sind die Gebiete Khyber Pakhtunkhwa (KPK), Baluchistan und Punjab. Dort sind ganze Häuserblöcke weggespült sowie zahlreiche Brücken und Strassen stark beschädigt worden. Ausserdem haben die Fluten Ernten und zahlreiche Nutztiere vernichtet.

Der Hilfsgütertransport ist in diesen stark betroffenen Regionen aktuell noch gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Da Wetterexperten auch für die kommenden Tage Regenfälle vorausgesagt haben, bleibt die Lage kritisch.

„Es besteht die Gefahr, dass sich Durchfall, Asthma, Hautkrankheiten und möglicherweise Cholera in diesen Gebieten ausbreiten“, so Shaharyar Bangash, World Vision-Sprecher. Am gefährdetsten seien Kinder und Frauen, daher sei es sehr wichtig, dass die internationale Hilfe schnell anlaufe, erklärt Bangash.

Hilfsmassnahmen eingeleitet

„Wir werden sehr genau prüfen, wie gross der Hilfsbedarf ist, was die Menschen am dringendsten benötigen und wie wir ihnen auch längerfristig am besten aus dieser dramatischen Situation helfen können“, sagt Edward Aquino, National Director von World Vision Pakistan. Schwerpunkte der ersten Nothilfe sind die Ausgabe von Trinkwasser und Nahrung sowie eine medizinische und hygienische Versorgung und die Unterbringung in Notunterkünften. Zurzeit bereitet sich ein World Vision-Erkundungsteam auf seinen Hilfseinsatz in den am stärksten betroffenen Regionen Khyber Pakhtunkhwa und Punjab vor.

World Vision leistet in Pakistan seit 1992 humanitäre Hilfe. Bei dem Erdbeben 2005 waren die Mitarbeiter ebenso im Einsatz wie bei dem Konflikt 2009 im Swat-Tal, bei dem rund drei Millionen Menschen vertrieben wurden.

(sk/World Vision)

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