Pakistans Armee beendet Belagerung mutmasslicher El-Kaida-Kämpfer
publiziert: Montag, 29. Mrz 2004 / 14:27 Uhr

Islamabad - Nach zwölf Tagen hat die pakistanische Armee ihre Belagerung von mutmasslichen El-Kaida-Kämpfern und deren Gefolgsleuten in Süd-Waziristan an der afghanischen Grenze aufgehoben.

Die Armee bleibe aber in der Region präsent, sagte Armeesprecher Shaukat Sultan. Nach offiziellen Angaben wurden bei dem Einsatz von 7500 Soldaten 60 mutmassliche islamische Extremisten getötet, 163 weitere wurden festgenommen.

Auch 62 Soldaten wurden getötet; es war der verlustreichste Einsatz der Armee seit Beginn des Anti-Terror-Einsatzes vor zwei Jahren.

Unter den Festgenommenen und Getöteten war nach bislang vorliegenden Angaben kein ranghoher Extremist. Von den 163 Festgenommenen wurden 60 bereits wieder auf freien Fuss gesetzt.

Das pakistanische Militär war bei dem Vorstoss auf unerwartet grossen Widerstand der El-Kaida-Kämpfer gestossen. Die verantwortlichen Militärs hatten deshalb zunächst die Nummer Zwei des Terror-Netzwerks, Aiman el Sawahiri, unter den Kämpfern vermutet.

Einem weiteren Vertrauten Osama bin Ladens, dem usbekischen Islamistenführer Tahir Juldaschew, gelang nach pakistanischen Militärangaben verletzt die Flucht. Juldaschew ist der Führer der Islamischen Bewegung Usbekistans und der meistgesuchte Mann seines Heimatlandes.

Er soll ein Vertrauter von El-Kaida-Chef Osama bin Laden sein. In seinem Heimatland wurde Juldaschew in Abwesenheit 1999 wegen mehrerer Bombenanschläge in der Hauptstadt Taschkent zum Tode verurteilt.

Armeesprecher Sultan bezeichnete den Einsatz in Süd-Waziristan als Erfolg. Es sei gelungen, das Versteck der Terroristen zu zerschlagen und sie von dort zu vertreiben.

Laut pakistanischen Militärexperten hat der Einsatz jedoch grosse Mängel beim militärischen Geheimdienst offenbart. Die hohen Verluste unter den Soldaten zeigten, wie unzureichend die Armee vorbereitet gewesen sei.

(bsk/sda)

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