Pakt gegen Militäreinsatz
publiziert: Dienstag, 16. Okt 2007 / 09:12 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 16. Okt 2007 / 15:32 Uhr

Teheran - Im Streit um das iranische Atomprogramm haben sich die Anrainerstaaten des Kaspischen Meers gegen die USA gestellt und einen Angriff auf das Nachbarland von ihrem Territorium aus kategorisch ausgeschlossen.

Wladimir Putin will über das umstrittene Atomprogramm sprechen.
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Auf Drängen des russischen Präsidenten Wladimir Putin unterzeichneten sie einen Pakt, der sich vor allem gegen eine militärische Zusammenarbeit Aserbaidschans mit den USA und der Nato richtete.

«Unter keinen Umständen werden wir es einem Drittstaat erlauben, unsere Gebiete für einen Angriff oder eine andere militärische Aktion gegen einen der Mitgliedsstaaten zu nutzen», hiess es in dem Vertrag, den Aserbaidschan, Kasachstan, Turkmenistan, Russland und der Iran bei ihrem Gipfeltreffen in Teheran schlossen.

Für friedliche Nutzung der Atomenergie

Zugleich betonten die Anrainer in ihrer Abschlusserklärung das Recht aller Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags auf eine friedliche Nutzung der Atomenergie.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad begrüsste die Kaspische Erklärung als «sehr stark».

Ahmadinedschad hatte zuvor die Teilnehmer zu einer Kooperation für den Frieden auf. «Die Zusammenarbeit unserer fünf Länder wird sich nicht nur positiv auf den Frieden in der Region, sondern auch auf den Frieden in der Welt auswirken», sagte er.

Wie werden die Resourcen verteilt?

Bei der Konferenz geht es um die enormen Gas- und Ölvorkommen unter dem Kaspischen Meer. Bei einer ersten Gipfelkonferenz 2002 hatten sich die fünf Länder nicht auf eine Ausbeutung der Energiereserven einigen können.

Während Russland, Aserbaidschan und Kasachstan eine Aufteilung entsprechend der Küstenlänge jedes Landes anstreben, setzen sich der Iran und Turkmenistan für eine gleiche und gemeinsame Nutzung ein. Beide Länder haben kürzere Küstenlinien als die drei anderen.

Putin ist das erste Staatsoberhaupt einer Weltmacht, das den Iran seit dem Sieg der Islamischen Revolution im Jahr 1979 besucht.

(rr/sda)

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