Palästinenser im Gazastreifen erschossen
publiziert: Mittwoch, 31. Mrz 2004 / 12:07 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 31. Mrz 2004 / 13:32 Uhr

Gaza - Israelische Soldaten haben im Süden des Gazastreifens mehrere bewaffnete Palästinenser erschossen. Die Männer hätten versucht, eine jüdische Siedlung anzugreifen, hiess es bei der israelischen Armee.

Ein israelischer Soldat zielt.
Ein israelischer Soldat zielt.
Armeekreise in Tel Aviv bestätigten, dass zwei Männer unweit des Siedlungsblocks Gusch Katif bemerkt und von Schüssen getroffen worden seien. Unklar sei, was aus einem dritten Palästinenser geworden sei, der an dem versuchten Angriff beteiligt war. Palästinensische Behörden in Gaza-Stadt hatten zuvor erklärt, drei Bewaffnete seien getötet worden.

Im arabischen Ostteil Jerusalems kam es in der Nacht zu Zusammenstössen zwischen palästinensischen Einwohnern und jüdischen Siedlern. Wie das israelische Radio berichtete, hatten die Siedler sieben Häuser in dem Bezirk Silwan besetzt.

Die Polizei setzte Tränengas ein. Einige der palästinensischen Steinewerfer wurden festgenommen. Mit ihrer Niederlassung in Silwan folgten die beiden jüdischen Familien einem von der Siedlerorganisation El Ad ausgegebenen Plan zur "Judaisierung" des arabischen Viertels.

Rückzugsplan wird befürwortet

Derweil wurde bekannt, dass eine knappe Mehrheit der regierenden Likud-Partei des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon nach den Angaben einer Umfrage dessen Rückzugsplan aus dem Gazastreifen befürwortet.

Insgesamt befürworteten 51 Prozent der rund 190 000 Likud-Mitglieder Scharons Vorschläge, berichtete die Tageszeitung "Jediot Ahronot" unter Berufung auf eine Meinungsumfrage. 36 Prozent lehnten den Plan dagegen ab.

Am Dienstagabend hatte sich das Likud-Präsidium für ein parteiinternes Referendum über Scharons Rückzugsplan ausgesprochen. Der Parteientscheid wird vermutlich nach Scharons Besuch in Washington am 14. April stattfinden.

Scharons Plan zur Aufgabe von 17 jüdischen Siedlungen im Gazastreifen sowie einiger Siedlungen im Westjordanland ist auch innerhalb seiner eigenen Partei sehr umstritten.

(rp/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ist im Parlament als Israels neuer Verteidigungsminister vereidigt worden. 55 von 120 Abgeordneten ... mehr lesen
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den ... mehr lesen   2
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 18°C 28°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Basel 19°C 29°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
St. Gallen 17°C 26°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 19°C 28°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 20°C 27°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 20°C 30°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Lugano 22°C 30°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten