Demonstrationen im Westjordanland
Palästinensische Beamte protestieren gegen Teuerung
publiziert: Dienstag, 11. Sep 2012 / 15:59 Uhr
Salam Fajad beriet mit seinen Ministern über Massnahmen zur Zügelung der Preissteigerung. (Archivbild)
Salam Fajad beriet mit seinen Ministern über Massnahmen zur Zügelung der Preissteigerung. (Archivbild)

Ramallah/Neu Delhi - Mehr als tausend palästinensische Behördenmitarbeiter haben am Dienstag mit einer Sitzblockade vor dem Regierungsgebäude in Ramallah gegen die Inflation protestiert. Vor allem der Benzinpreis war im Westjordanland in den vergangenen zwei Monaten drastisch gestiegen.

1 Meldung im Zusammenhang
«Wir rufen nicht zum Rücktritt von Fajad selbst auf, aber zum Ausstieg aus seiner Wirtschaftspolitik», sagte der Chef der Beamtengewerkschaft, Bassam Sakarneh, während des Sitzstreiks vor dem Büro von Regierungschef Salam Fajad. Dieser beriet mit seinen Ministern über Massnahmen zur Zügelung der Preissteigerung.

Unterdessen nahm Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Neu Delhi ein zehn Millionen Dollar umfassendes Hilfspaket von der indischen Regierung an. Nach Angaben von Vertretern des indischen Aussenministeriums war es bereits das dritte Hilfspaket für die Palästinenser.

Nach einem Treffen mit Regierungschef Manmohan Singh machte Abbas bei einer Pressekonferenz Israel für die finanziellen Probleme im Westjordanland verantwortlich. Seine Regierung wolle aber weiterhin die «wirtschaftliche Situation verbessern und für Recht und Ordnung sorgen», sagte Abbas.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Ramallah - Angesichts anhaltender Proteste gegen die hohen ... mehr lesen
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und seine Regierung stehen seit Ende August sozialen Protesten gegen massive Preissteigerungen gegenüber.
Die israelische Regierung hat im besetzten Westjordanland ausgeschrieben.
Die israelische Regierung hat im besetzten ...
Hinderniss für Frieden im Nahost  Jerusalem - Die israelische Regierung hat am Freitag laut Aktivisten 450 neue Siedlerwohnungen im besetzten Westjordanland ausgeschrieben. Vier Siedlungen in dem palästinensischen Gebiet sollten demnach erweitert werden. 
Untersuchung gefordert  New York - Spanien hat Israel für den Tod eines spanischen UNO-Soldaten bei Gefechten im Grenzgebiet zum Libanon verantwortlich gemacht. Spaniens UNO-Botschafter Román Oyarzun forderte während einer Sitzung des UNO-Sicherheitsrats eine Untersuchung zum Vorfall.  
Drei Tote bei Gefechten an israelisch-libanesischer Grenze Beirut - Bei einem Angriff der schiitischen Hisbollah auf die ... 1
Israels Armee nahm im Gaza-Krieg Tod von Zivilisten in Kauf Tel Aviv - Die israelische Menschenrechtsorganisation Betselem ...
Titel Forum Teaser
  • kubra aus Berlin 3200
    Die Faschisten sind sehr prominent in Russland vertreten. Dugin und seine ... heute 16:26
  • Augenzeuge aus Gränichen 7
    Alles falsch Deine Pseudo Wissen sind total falsch. Ich kann dir auch sagen, dass du ... heute 14:17
  • kubra aus Berlin 3200
    Eine abenteuerliche Aneinanderreihung russischer Propagandaperlen haben Sie da ... heute 13:59
  • HeinrichFrei aus Zürich 360
    Kriegsmaterialexporte im Zweiten Weltkrieg und heute? Ins Pulverfass des Nahen Ostens Vor 70 Jahren wurde Auschwitz befreit, wo so viele Menschen den Tod ... heute 11:32
  • Augenzeuge aus Gränichen 7
    Falsche Interpretation Deine Interpretation über diese Kriese ist total falsch. Ukrainisch ist ... heute 10:32
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2740
    Jede... Erpressung und jede Ermordung von Geiseln muss zu kompromisslosen ... heute 08:27
  • kubra aus Berlin 3200
    Mat-rose Reden wir besser nicht über die verschiedenen Definitionen einer ... heute 03:27
  • Kassandra aus Frauenfeld 1155
    Wenn die Ukraine das Urspungsland der Russen ist, dann tötet man doch seine Väter und ... gestern 18:27
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich -4°C -4°C bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Basel -3°C -3°C bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen -2°C -2°C bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Bern -1°C 1°C bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Luzern -0°C 0°C bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Genf 0°C 2°C bedeckt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
Lugano -0°C 6°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten