Palin spült Millionen in die Wahlkampfkasse
publiziert: Sonntag, 31. Aug 2008 / 08:13 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 31. Aug 2008 / 08:37 Uhr

St. Louis - Die Nominierung von Sarah Palin als seine Vizekandidatin hat dem republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber John McCain rund sieben Millionen Dollar in die Wahlkampfkasse gespült.

Die Nominierung von Sarah Palin lässt die Kassen bei den Republikanern klingeln.
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Am Samstag, einen Tag nach der Bekanntgabe von Palins Vizekandidatur, gingen gemäss McCains Wahlkampfteam mehr als 4,5 Millionen Dollar im Internet und 2,3 Millionen Dollar per Email oder Telefon als Spenden ein. «Das ist mehr als wir im gesamten vierten Quartal 2007 gesammelt haben», sagte Sprecher Brooke Buchanan.

McCain hatte am Freitag überraschend Palin als seine Kandidatin für das Vize-Präsidentenamt vorgestellt. Die 44-jährige Gouverneurin von Alaska ist in der US-Politik relativ unbekannt und verfügt über keinerlei Erfahrung auf nationaler Ebene.

Die verheiratete Palin gilt als Vertreterin des konservativen Parteiflügels. Sie ist Mitglied des Schusswaffenverbandes NRA und als strikte Abtreibungsgegnerin bekannt. Im Falle einer Wahl McCains wäre Palin die erste Vizepräsidentin in der Geschichte der USA.

(tri/sda)

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Heute gelesen
Werter Magnus, in einer Gratiszeitung habe ich heute im Zug gelesen, dass man Frau Palin beschuldigt, sie habe eine Schwangerschaft vorgetäuscht, um ein Kind zu verheimlichen, das ihre 16-jährige Tochter bekommen haben soll. Passen würde dies zu ihrer evangelikalen Einstellung, ist aber doch eine seltsame Art, ein uneheliches Kind ihrer Tochter verbergen zu helfen. Die Tochter sei zum Zeitpunkt der Schwangerschaft und Geburt der Schule 4 Monate ferngeblieben und Bilder sollen beweisen, dass man Frau Palin kurz vor der angeblichen Geburt keine Schwangerschaft ansah.
Nun, die Propaganda auf beiden Seiten ist nicht zimperlich, aber wie heisst es so schön: "Wo Rauch ist, ist Feuer."
Wenn Amerika nochmals eine republikanische Regierung verdient, dann wird es sie wohl bekommen, freuen würde mich das nicht.
Die Religion ist in den USA big business, weil der Staat keine Kirchensteuern eintreibt, wie bei uns. Jede Kirche, Sekte oder Gruppierung muss darum um ihre Schäfchen buhlen und die lautesten Prediger haben am meisten Zulauf. Man muss nur diese religiösen TV-Shows, mit Betonung auf SHOW drüben anschauen, das hat aber m.E. mit Religion gar nichts mehr zu tun. Die Prediger leben dafür in Saus und Braus.
Ja, das ist ....
... schon "blöd", wenn hier die Bibeltreuen ihre Vorstellungen von Politik entscheidend einbringen könnten.
Überall, wo so gedacht wird, wird es schwierig im Umgang miteinander .... Zu eng und zu stur sind die Denkweisen dann - leider.
Aber dies ist deren ihr Problem. ... Ich hoffe, dass die Demokraten Oberwasser behalten und wir, der Rest der Welt, nicht wieder mit neuen "Irakkriegen" konfrontiert werden ... Vielleicht merken dies sogar die amerikanischen Wähler!
Ja, das ist schon
.... von Politik entscheidend einbringen könnten.
Überall, wo so gedacht wird, wird es schwierig im Umgang miteinander .... Zu eng und zu stur sind die Denkweisen dann - leider.
Aber dies ist deren ihr Problem. ... Ich hoffe, dass die Demokraten Oberwasser behalten und wir, der Rest der Welt, nicht wieder mit neuen "Irakkriegen" konfrontiert werden ... Vielleicht merken dies sogar die amerikanischen Wähler!
Schusswaffen ja oder nein
ist im Moment nicht so die dringlichste Frage. Wenn solche in Alaska nötig sind, ist das ja noch einigermassen akzeptabel, aber muss die Dame denn gleich auch noch Mitglied der National Rifle Association sein?
Was mich aber wieder ganz erheblich ins Grübeln bringt ist, dass sie geholt wurde, um die evangelikalen Prostentanten ins Boot zu holen.
"Ein Viertel der erwachsenen Amerikaner zählt sich selbst zu den evangelikalen Protestanten, von denen die große Mehrheit die Bibel wortwörtlich und ihren Glauben sehr ernst nimmt."
Diese Gruppe sei besonders angetan von Palin! Und mit der Wahrheit haben die Frommen es noch nie so genau genommen! In Wikipedia z, B. darf bis auf Weiteres jedenfalls nicht mehr geschrieben werden, dass Palin an Schönheitswettbewerben teilgenommen habe! Was ist denn daran überhaupt so verwerflich? Wenn sie so schön ist, dann soll sie das doch als Gabe Gottes auch zeigen! Und gegen Homosexualität soll sie auch sein. Da bleibt mir nur der Wunsch, dass eines oder mehrere ihrer Kinder homosexuell sind, damit sie merkt, dass das meist ganz normale Menschen sind.
Da bin nun aber ganz entschieden der Meinung, dass Obama der bessere Kandidat ist!
... dass die Dame Mitglied ist beim Schusswaffenverband NRA - zugleich gegen Abtreibung ...
Eigentlich sehe ich da keinen Widerspruch ... In Alaska, wo sie, meines Wissens herkommt und sehr beliebt sein soll, da gelten ausserhalb der Städte, auch meines Wissens, z.T. andere Bedingungen als bei uns. Dort muss ja unter Umständen das eigene Leben mit Schusswaffen geschützt werden ... gegen Bären - und anderes Getier ... - hilft im Notfall ja oft nur die Schusswaffe ...

Was mich aber viel mehr nicht überzeugt ist, dass der "alte Mann" aus - vermutlich - wahltaktischen Gründen eine attraktive junge, in ihrem Staat erfolgreiche Politikerin an seine Seite holt ... anstelle einer in weltpolitischen Dingen erfahrene Politikerin aus den eigenen republikanischen Reihen.

Es könnte ja sein, so denke ich das mir, dass John McCain nicht unbedingt eine derart Respekt und Vertrauen einflössende Person ist, mit der eine Frau als Vicepräsidentin zusammen arbeiten möchte .... Es gäbe in den USA sicher viele bereits bekannte und profilierte Frauen für dieses Amt. Es wird wohl eher John McCains Problem sein, dass er auf diese eher unbekannte Dame zurück greifen musste. Auch wenn es vielleicht sachlich eine gute Wahl sein könnte!

Nun, auch hier sähe ich es lieber, wenn Obama das Rennen machen würde. Vielleicht würde es ihm mit etwas Beharrlichkeit gelingen, die verschiedenen weltweiten militärischen Engagements nach und nach zurück zu nehmen und so dazu beizutragen, dass die Welt etwas friedlicher verlaufen könnte. Sicher passiert dieses "Friedlicher-Werden" nicht sofort - aber nach und nach wird es ihm gelingen, wenn die Amerikaner seine Benühungen auch unterstützen werden ...!?
Schräger Vogel?
Wenn ich in einem Satz lese, dass die Dame Mitglied ist beim Schusswaffenverband NRA (wozu dienen Waffen?) und sich zugleich gegen Abtreibung (Töten eines Ungeborenen) ausspricht, dann habe ich irgendwie Mühe, beides unter einen Hut zu bringen.
Jedenfalls erscheint mir diese Einstellung nicht logisch und konsequent. Entweder ist jemand gegen das Töten in jeder Form oder eben nicht. Würde mich nicht wundern, wenn die Lady auch die Todesstrafe gutheissen würde.
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