Panzer-Auffahrunfall im Jura: Sechs Schwerverletzte
publiziert: Dienstag, 9. Nov 2010 / 18:20 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 10. Nov 2010 / 12:29 Uhr
Ein Schützenpanzer vom Typ «Piranha».
Ein Schützenpanzer vom Typ «Piranha».

Bure JU - 16 Rekruten sind am Dienstagnachmittag bei einem Auffahrunfall mit vier Piranha-Schützenpanzern auf dem Waffenplatz Bure im Jura verletzt worden. Sechs von ihnen erlitten schwere Verletzungen; sie sind aber ausser Lebensgefahr.

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«Die vier Schützenpanzer fuhren hintereinander auf einer Strasse, als es zu dem Unfall kam», sagte Daniel Reist, Sprecher des Departements Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Aus ungeklärten Gründen seien die Radpanzer dann kurz vor 14 Uhr aufeinander aufgefahren.

Laut dem VBS-Sprecher wurden sechs Soldaten schwer, zehn weitere leicht bis mittelschwer verletzt. Der Unfall ereignete sich während einer ordentlichen Verschiebung ausserhalb einer militärischen Übung in der Verbandsausbildung Infanterie 3 des Lehrverbandes Infanterie. Die Verbandsausbildung ist Teil der Rekrutenschule und dient dazu, das in der Grundausbildung gelernte Handwerk im Verband zu trainieren. Die Verletzten stammen aus der ganzen Schweiz.

Alle Ambulanzen aufgeboten

Nach dem Unfall wurden alle verfügbaren Ambulanzen im Kanton Jura aufgeboten, wie es bei der Kantonspolizei hiess. Fünf REGA-Helikopter flogen zudem die Schwerverletzten in Spitäler. Die Militärpolizei sowie ein Untersuchungsrichter nahmen vor Ort Ermittlungen und erste Einvernahmen auf.

Auf dem Waffenplatz Bure in der Ajoie waren bereits 2008 bei einer Kollision von zwei Panzern sechs Soldaten verletzt worden. Ein Jahr zuvor hatten zudem acht Soldaten bei einem Unfall von Schützenpanzern Verletzungen erlitten.

(bert/sda)

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