Papst Benedikt XVI. kann auf neue Gardisten zählen
publiziert: Dienstag, 6. Mai 2008 / 16:34 Uhr

Rom - Papst Benedikt XVI. hat 33 neue Schweizergardisten erhalten. Bei einer Zeremonie im Vatikan legten 20 Deutschschweizer, 11 Westschweizer und je ein Rekrut italienischer und rätoromanischer Muttersprache ihren Eid ab.

Die Schweizergarde besteht aus 110 Mann. (Archivbild)
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Bei einem Gottesdienst, den Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone mit den Gardisten feierte, dankte der Geistliche der Truppe für ihren Dienst im Vatikan. «Hier geht es nicht nur um einen Beruf, sondern um eine Mission», sagte Bertone.

Bei ihrer Vereidigung schwören die Rekruten, den Papst unter dem Einsatz ihres Lebens zu schützen. Hauptaufgabe der Garde ist die Kontrolle der Tore zum Vatikan.

Die in bunten Uniformen - angeblich nach Entwürfen Michelangelos - gekleideten Männer sind ein beliebtes Fotomotiv für Rom-Touristen.

Gastkanton aus der Schweiz

Der 6. Mai ist der traditionelle Tag der Vereidigung neuer Rekruten. An diesem Tag des Jahres 1527 drangen Truppen von Kaiser Karl V., vor allem Landsknechte, denen der Sold vorenthalten war, plündernd in Rom ein.

Bei diesem «Sacco di Roma» liessen 147 Schweizergardisten im Kampf für den Papst das Leben.

An der Zeremonie nahmen der neue Schweizer Armeechef Roland Nef sowie der Regierungspräsident des Gastkantons Graubünden, Stefan Engler, teil. Die Schweizer Garde hatte erstmals einen Gastkanton aus der Schweiz eingeladen.

(rr/sda)

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