Papst Benedikt weilt drei Tage in Wien
publiziert: Freitag, 7. Sep 2007 / 13:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 7. Sep 2007 / 21:24 Uhr

Wien - Im Dauerregen hat Papst Benedikt XVI. seinen dreitägigen Besuch in Österreich begonnen. Erste Höhepunkte waren der Besuch des Holocaust-Mahnmals auf dem Wiener Judenplatz und die Europa-Rede des Papstes in der Hofburg.

Papst Benedikt XVI. möchte «die Menschen im Glauben bestärken».
Papst Benedikt XVI. möchte «die Menschen im Glauben bestärken».
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Bei seiner Ankunft am Wiener Flughafen wurde Benedikt XVI. von Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer, Kanzler Alfred Gusenbauer und vom Wiener Erzbischof Christoph Schönborn empfangen.

Der Papst drückte seine «grosse Freude» über den Besuch in Österreich aus. Das Land sei ihm wegen der «geographischen Nähe» zu seinem Geburtsort in Bayern vertraut. Anschliessend fuhr er in die Wiener Innenstadt, wo er an der Mariensäule vor rund 7000 Gläubigen die liturgische Eröffnungsfeier abhielt.

Am Nachmittag besuchte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche das Holocaust-Mahnmal auf dem Judenplatz, das die Namen aller Vernichtungsstätten der Nationalsozialisten enthält.

Er verbeugte sich kurz davor und gedachte mit einer Schweigeminute der Opfer des Holocausts. Begleitet wurde der Papst vom Wiener Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, der den sogenannten «Kaddisch» betete.

Am Abend erinnerte Benedikt XVI. bei einer Europa-Rede in der Wiener Hofburg eindringlich an die christliche Wurzeln des Kontinents. «Europa kann und darf seine christlichen Wurzeln nicht verleugnen», sagte der Papst vor dem Bundespräsidenten und zahlreichen österreichischen Diplomaten.

In seiner Rede vor den Diplomaten ging der Papst auch erneut auf das Thema «Schutz des Lebens» ein. Abtreibung sei kein Menschenrecht, sondern eine «tiefe soziale Wunde», sagte er.

(smw/sda)

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