Karol Józef Wojtyła
Papst Franziskus wird Johannes Paul II. heiligsprechen
publiziert: Freitag, 5. Jul 2013 / 14:48 Uhr
Johannes Paul II. soll eine Nonne von der Parkinson-Krankheit geheilt haben. (Archivbild)
Johannes Paul II. soll eine Nonne von der Parkinson-Krankheit geheilt haben. (Archivbild)

Rom - Der 2005 gestorbene Papst Johannes Paul II. wird heiliggesprochen. Gemeinsam mit ihm soll Papst Johannes XXIII. auch heiliggesprochen werden. Papst Franziskus unterschrieb die dafür notwendigen Dekrete.

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Johannes Paul IIJohannes Paul II
Das Datum für die Zeremonie soll noch festgelegt werden, wie der Vatikan mitteilte. Medienberichten zufolge sollen die beiden Päpste noch in diesem Jahr heiliggesprochen werden.

Bereits vor einigen Tage hatte die Kardinalsversammlung der zuständigen Kongregation des Vatikans Johannes Paul II. ein zweites Wunder zugesprochen. Dabei soll es sich um die Heilung einer Frau aus Costa Rica von einer Gehirnverletzung handeln, die am 1. Mai 2011 stattgefunden hat - dem Tag der Seligsprechung von Johannes Paul II.

Für eine Heiligsprechung müssen Kandidaten in der katholischen Kirche zunächst seliggesprochen werden. Für beide Stufen ist die Anerkennung eines Wunders notwendig. Nach umfangreichen Überprüfungen liegt die endgültige Entscheidung darüber beim Papst.

Johannes Paul II. war 2011 seliggesprochen worden, nachdem der Vatikan anerkannt hatte, dass er mit der Heilung einer Nonne von der Parkinson-Krankheit ein erstes Wunder vollbracht habe.

 

(dap/sda)

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Christentum, Feldprediger, Militär, Krieg und Gewaltlosigkeit
Der 2005 gestorbene Papst Johannes Paul II. wird heiliggesprochen. Mit Papst Johannes XXIII zusammen unterschrieb Papst Franziskus die dafür notwendigen Dekrete. Papst Franziskus kümmert sich auch um die Vatikanbank, um das so genannte „Institut für die religiösen Werke“, das sich bisher eher um das Geld der Reichen gekümmert hatte als um die Armen. Dies haben verschiedene Skandale in den letzten Jahren gezeigt. Franziskus will jetzt den Augiasstall der Vatikanbank ausmisten, wie es heisst.

Die Kirchen, die katholische, protestantische, orthodoxe, lutheranische und andere christlichen Gruppierungen könnten vielleicht nicht nur in Geldsachen eine Linie einhalten die der Botschaft des Jesus von Nazareth folgt. Jesus lebte und lehrte Gewaltlosigkeit. Noch immer begleiten aber Militärpfarrer der verschiedensten Konfessionen Soldaten in Armeen und marschieren mit den Soldaten sogar in Kriege. Bis das Christentum unter Kaiser Konstantin dem Ersten im römischen Reich Staatsreligion wurde, weigerten sich die Christen der Botschaft Jesus folgend Kriegsdienst zu leisten. Seit dieser konstantinischen Wende, ab 313 nach Christus, wurde die christliche Gewaltlosigkeit jedoch in den Hintergrund gedrängt. Seither unterstützen die christlichen Kirchen mehrheitlich Armeen und Kriege. Christliche Feldprediger werden vom Staat bezahlt. Militärpfarrer tragen militärische Kleidung und bewegen sich in militärischen Fahrzeugen. Feldgeistliche denken und reden wie die Soldaten. Die Militärseelsorge ist auf diese Weise ein kleines nützliches Rad in der grossen militärischen Maschine. Die Kirchen unterstützen auf diese Weise das Militär und die Gewalt. Die Frage stellt sich: Sollen heute die christlichen Kirchen weiterhin nicht mehr der Botschaft Jesus Christus der Gewaltlosigkeit folgen? Ist die Gewaltlosigkeit für die Kirchen immer noch ein altes Eisen? Soll die Kirche weiter Kriege unterstützen mit ihrem Personal? Soll es weiter so bleiben, dass die Gewaltlosigkeit Sache bleibt von christlichen Sekten, der Zeugen Jehovas, aber nicht Sache der grossen Kirchen?
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