Papst: «Nicht nur für sich selbst leben»
publiziert: Sonntag, 1. Apr 2007 / 15:33 Uhr

Rom - Bei sonnigem Wetter und frühlingshaften Temperaturen hat Papst Benedikt XVI. mit 40 000 Gläubigen die Palmsonntagsmesse gefeiert.

Papst Benedikt XVI.: «Hier geht es um die Entscheidung, ob ich nur für mich selbst leben will oder ob ich mich hingebe - für eine grössere Sache».
Papst Benedikt XVI.: «Hier geht es um die Entscheidung, ob ich nur für mich selbst leben will oder ob ich mich hingebe - für eine grössere Sache».
In seiner Predigt rief der katholische Kirchenführer dazu auf, nicht nur für sich selbst zu leben, sondern «Wahrheit und Liebe als authentische Kriterien des Lebens» anzusehen.

Benedikt verurteilte den übertriebenen Egoismus der heutigen Gesellschaft und betonte, Geld, Karriere und Erfolg könnten nicht das Ziel des Lebens sein.

«Hier geht es um die Entscheidung, ob ich nur für mich selbst leben will oder ob ich mich hingebe - für eine grössere Sache», sagte Joseph Ratzinger. Nach der Messe wurde er im offenen Jeep über den reich mit Palmzweigen verzierten Petersplatz gefahren und grüsste die Pilger. Immer wieder waren «Benedetto!»-Rufe zu hören.

Beginn der Karwoche

Mit dem Palmsonntag - dem Sonntag vor Ostern - beginnt die Karwoche. Am Tag selbst erinnert die katholische Kirche an den Einzug Jesu in Jerusalem, als er mit einem Esel in die Stadt ritt und ihm mit Palmwedeln gehuldigt wurde.

Dabei werden traditionell Palmzweige - ein Symbol für Frieden - in der kirchlichen Prozession mitgetragen, mit Weihwasser gesegnet und in den Häusern anschliessend hinter ein Kruzifix gesteckt.

Unterdessen bereitete sich Rom auf eine Messe anlässlich des zweiten Todestages von Johannes Paul II. vor, die am Montag auf dem Petersplatz gefeiert wird. Gleichzeitig geht am Montag die so genannte diözesane Phase des Seligsprechungsprozesses des beliebten Papstes zu Ende.

Dabei sollen dem Vatikan von der zuständigen Kommission Dokumente mit der Heilungsgeschichte einer Nonne übergeben werden. Der Heilige Stuhl muss dann prüfen, ob es sich wirklich um ein Wunder handelt, das den Weg zur Seligsprechung ebnen könnte. Der Prozess wird noch mehrere Jahre dauern.

(li/sda)

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