Papst spricht erste Schweizerin heilig
publiziert: Sonntag, 12. Okt 2008 / 13:34 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 12. Okt 2008 / 14:13 Uhr

Rom - Papst Benedikt XVI. hat die Ordensfrau Maria Bernarda Bütler (1848-1924) als erste Schweizerin heilig gesprochen. Ausserdem machte er drei weitere Menschen zu Heiligen der Römisch-Katholischen Kirche.

Zwei Wunder von Maria Bernarda Bütler?
Zwei Wunder von Maria Bernarda Bütler?
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Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich zehntausende Gläubige auf dem Petersplatz versammelt, um an der feierlichen Messe teilzunehmen.

Schwester Maria Bernarda Bütler wurde in Auw AG geboren und war als Nonne in Kolumbien tätig.

«Mutter Maria Bernarda bleibt ein leuchtendes Beispiel einer biblischen Frau: stark, klug, mystisch, spirituelle Meisterin und hervorragende Missionarin», hiess es bei dem Gottesdienst über die erste Schweizer Heilige.

Wundersame Heilungen

Das Verfahren für eine Heiligsprechung ist in der katholischen Kirche streng geregelt. Unter anderem ist das Vollbringen eines Wunders neben einem tadellosen Lebenswandel als Christ die Voraussetzung.

Im Falle Bütlers wurden 50 Jahre lang sogar zwei mögliche «Wunder» untersucht: Die Heilungen eines Hirntumors bei einem zwei Wochen altem Kind und eines Lungenleidens bei einer Ärztin in Cartagena. Für die Kirche ist jetzt klar, dass es sich um wundersame Heilungen gehandelt hat.

Neben der Schweizerin erhob Papst Benedikt XVI. auch die Nonne Anna Muttathupandathu, die 1946 starb, als erste Inderin in den Heiligenstand.

Aus Ecuador gehört nun auch Narcisa de Jesus Martillo Moran zu den Auserwählten. Sie ist 1869 in Peru gestorben. Der in Neapel geborene Priester und Ordensgründer Gaetano Errico ist der einzige Mann unter den neuen Heiligen.

Stolze Gemeinde

Rund 250 Personen aus Auw und Umgebung nahmen an der Heiligsprechung teil. Die Musikgesellschaft Auw habe vor der Messe auf dem Petersplatz gespielt, sagte Peter Leu, Gemeindeamman von Auw.

«Es war ein schöner Moment, als der Name und der Herkunftsort der Ordensfrau - Maria Bernarda, Auw im Kanton Aargau in der Schweiz - genannt wurde», sagte Leu. Trotz der tausenden Menschen auf dem Petersplatz habe völlige Ruhe geherrscht.

(bert/sda)

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Zwei Phasen
Zuerst durch die griechische Phlosophie/Mythos und dann durch die Staatsmacht wurde das Christentum zum Katholizismus (Durch diesen unseligen Pakt zwischen dem Römischen Reich (Konstantin "der Grosse") und dem Glauben, dem Machtanspruch und der Religiosität, wurde das wahre, eigentliche Christentum noch völlig desavouiert.)
Danke
Danke! So ist es! Es ist schön das es jemand gibt,der dies gleich sieht. Zu Konstantins Zeit wurde die Heidnische Religion,in einen Christlichen mantel verpackt.Die Kopfbedekungen der Päpste und Bischöfe stammen aus dem Mytrakult. Bleiben auch Sie gesund!
Religionswahn
Ob mit oder ohne Knochen, lieber Ariel, Religion ist nun einmal eine irrationale Sache. Die ersten nichtjüdischen Christen brauchten doch Ersatz für all die verehrten Götterkinder und Helden: Kosmas und Damian für beiden Dioskuren Maria für Artemis oder Aphrodite usw. Was an der katholischen Kirche mit Theologie zu tun hat, ist und war noch nie jüdisch, sondern 100%-ig griechisch. Der Eckpfeiler der katholischen Theologie stellt Tommaso d' Aquino dar, und der hat sich voll uns ganz bei den griechischen Philosophen bedient. Für diese gr. Philosophen gibt es im Jenseits sogar einen speziellen Raum, siehe Dante Divina Comedia! Liebe Grüsse und bleiben Sie gesund!
Götzendienst
Heiligsprechungen wiedersprechen der Lehre Jesu.Ihr sollt euch nicht zu Totengeistern und zu Wahrsagern wenden 3 Moses 19,31 Die katholische Kirche beweisst damit,das sie die Bibel nicht ernst nimmt. Ein Stück Knochen einer Toten,in der Kirche,ist Makaber.
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