Papst stoppt «Titanic»-Titelblatt
publiziert: Dienstag, 10. Jul 2012 / 16:13 Uhr / aktualisiert: Samstag, 14. Jul 2012 / 16:45 Uhr
Das aktuelle Titelbild der Zeitschrift «Titanic»: Aus rechtlichen Gründen zensuriert.
Das aktuelle Titelbild der Zeitschrift «Titanic»: Aus rechtlichen Gründen zensuriert.

Berlin - Papst Benedikt XVI. hat eine einstweilige Verfügung gegen das deutsche Satiremagazin «Titanic» erzwungen. Das Blatt darf das katholische Kirchenoberhaupt nicht mehr - wie in der aktuellen Ausgabe - mit einem grossen gelben Fleck vorne und einem braunen Fleck hinten auf der Soutane auf Titelbild und Rückseite zeigen.

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Wie eine Sprecherin des Landgerichtes Hamburg am Dienstag sagte, darf «Titanic» unter Androhung eines Zwangsgeldes die Hefte nicht weiter verbreiten und die Bilder nicht im Internet veröffentlichen. Allerdings müssten die bereits an den Handel verschickten Ausgaben nicht zurückgerufen werden.

«Titanic» nimmt das Kirchenoberhaupt wegen der sogenannten Vatileaks-Affäre auf's Korn, die sich um die Veröffentlichung teils brisanter interner Papiere des Vatikans dreht.

Das Titelbild zeigt Benedikt mit einer im Bereich des Schritts gelblich eingefärbten Soutane, begleitet von der Schlagzeile «Halleluja im Vatikan - Die undichte Stelle ist gefunden!».

Auf der Rückseite des Blatts ist der Papst von hinten zu sehen mit einem bräunlichen Fleck und der Aufschrift «Noch eine undichte Stelle gefunden!».

Das Magazin reagierte erwartungsgemäss ironisch. «Benedikt muss uns missverstanden haben», erklärte Chefredaktor Leo Fischer in einer Medienmitteilung. Der Titel zeige einen Papst, «der nach der Aufklärung der Spitzelaffäre ('Vatileaks') feiert und im Überschwang ein Glas Limonade über seine Soutane verschüttet» habe. «Es ist allgemein bekannt, dass der Papst ein grosser Freund des Erfrischungsgetränks 'Fanta' ist.»

Man hoffe nun auf ein persönliches Gespräch mit dem Heiligen Vater, «um das Missverständnis auszuräumen», hiess es weiter.

 

(fest/sda)

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