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Patrick Fischer: Schweizer mit NHL-Reife
publiziert: Mittwoch, 10. Mai 2006 / 11:25 Uhr

Patrick «Fishy» Fischer hält es so, wie mit einem guten Wein: Je reifer, desto besser. Und jetzt erfüllt er sich wohl einen Bubentraum: Er bei den Phoenix Coyotes einen Zweiwegvertrag unterzeichnet und versucht sich in der NHL.

Schon seit Jahren ist Patrick Fischer international als fleissiger und polyvalenter Spielmacher und Arbeitstier aufgefallen. In der NLA ist er zudem auch der beste Schweizer Skorer (Fünfter in der Skorerliste gesamt 2005/06) und mit Reto von Arx einziger «Eisgenosse», der in seinem Verein das Topskorer-Trikot trug.

Die Olympischen Spiele 2006 waren aber sein definitiver Durchbruch, weil in den Partien gegen die Tschechen und Kanada Fischer als harter Forechecker und kluger Playmaker agierte und den grossen Wayne Gretzky beeindruckte.

Zweiweg-Vertrag mit Ausstiegsklausel

Der Co-Besitzer der Phoenix Coyotes schaltete seinen General Manager Michael Barnett ein und dieser, der bereits mit Bezina, Blindenbacher, Forster und Burkhalter vier Schweizer draftete, bot Fischer einen Zweiweg-Vertrag an. «Fishy», wie er gerne genannt wird, besitzt in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel, womit er nach einem Jahr in die Heimat zum EV Zug zurückkehren könnte.

Das ist so, weil er ungedraftet ist und über 30. «Genau das aber macht ihn so interessant», liess Barnett verlauten. Er sei menschlich und spielerisch reif für die NHL. Zudem ist Fischer ein Musterprofi und achtet sehr auf seine Fitness.

Seine Chancen in der NHL zu spielen sind durchaus vorhanden. Phoenix braucht Kämpfertypen mit direktem Zug aufs Tor und Persönlichkeit, die aber auch eine feine Klinge führen können. Fischer scheint jetzt, im «zarten Hockeyalter» von 30 Jahren, nun reif zu sein für eine NHL-Karriere.

Kompletter Spieler und Vorzeige-Captain

Patrick Fischer ist der «Modell-Captain» der NLA und als charismatischer Leader sowie Vorbild an Einsatz und Vielseitigkeit einer der besten Schweizer Hockeyprofis der letzten 10 Jahre. Überall, wo Patrick Fischer bislang spielte, machte er die Mannschaft stärker durch seine Präsenz. Ob nun beim HCL zu den Zeiten des «Grande Lugano», beim HC Davos, in der Nationalmannschaft oder jetzt beim EV Zug. Als Captain war er stets beispielhaft und für sein Team immer wertvoll.

Was den Zuger so stark macht, ist seine Vielseitigkeit und seine Spielintelligenz. Patrick Fischer kann aber auch im läuferischen und kämpferischen Bereich ein Teamleader sein und somit die Mannschaft auch taktisch hervorragend führen. Mit den Jahren ist er auch reifer und gleichzeitig «kompletter» geworden. Fischers Entwicklung vom jungen reinen «Edel-Mitläufer» aus den Lugano-Zeiten zum Meister-Captain in Davos und schliesslich arrivierten Nationalspieler sowie charismatischen Leader beim EVZ ist beeindruckend.

«Bester Schweizer Profi»

Sein Mitspieler Mike Maneluk zögert keinen Augenblick, wenn es darum geht, den besten und vielseitigsten, aber auch effektivsten und mannschaftsdienlichsten Schweizer Eishockeyprofi zu nennen: „Patrick Fischer, das ist der besten Schweizer Profi, den ich kenne. Seine Einstellung zum Beruf auf und neben dem Eis ist sagenhaft. Fischi ist ganz offenbar dazu bestimmt, Hockeyprofi zu sein.“

Aus früheren Jahren ist er sowohl als Goalgetter wie auch als Playmaker in der Schweiz einer der Topleute. In die Rolle als Spielmacher wuchs er mit den Jahren hinein, speziell während der HCD-Saisons, als Arno del Curto ihn zum Aggressivleader und „zweiten Schweizer Spielmacher“ neben Reto von Arx formte.

Dopingverdacht 2001 nicht bestätigt

Fischer war auch immer ein Liebling der Trainer, weil pflegeleicht und mit einer taktischen Grundintelligenz ausgestattet. Selten bis gar nie hört man von ihm irgendwelche Geschichtchen, die irgendwie einen negativen Touch haben. Ausgenommen in früheren Zeiten, als er öfters mal die Faust sprechen liess um Flagge als Captain zu zeigen.

Ausser bei einer Geschichte, als man einen Dopingverdacht gegen ihn äusserte, der sich nicht bestätigte, wurde viel Staub um Fischer aufgewirbelt. Der damalige HCD-Captain war fast die halbe Saison 2001/2002 beim HC Davos verletzt und musste sich mühsam wieder an seine alte Fitness herankämpfen.

Dies tat er offenbar mit legalen Mitteln, obwohl damals der „BLICK“ aufgrund einer Aussage eines Dopingfahnders, der bei einem unangemeldeten Besuch dabei war, kleine Zweifel herrschten. Nach ausführlichen Recherchen von Seiten des HCD konnte die Sache aus der Welt geschaffen werden. Geschadet hat es dem Image von Patrick Fischer nicht.

Scouting Report: Patrick Fischer

JW. - Notengebung 1 bis 7 gemäss einem international anwendbaren Notenschlüssel.

7 = herausragend/Weltklasse, 6= Internationale Klasse, 5= NLA-Spitze, 4= NLA-Durchschnitt, 3= Rollenspieler, 2= NLA-würdig aber mit Mängel, 1= NLA-unwürdig

Technik/Skating: 6
Mentale Stärke: 6
Physis: 6
Kondition: 6
Disziplin: 6
Taktisches Verständnis: 6
Schusstechnik: 6
Killer Instinkt: 5
Belastbarkeit: 6
Zukunftsaussichten: 6

Total: Note 5,9

(Von Joël Wüthrich, Working Press Basel-Montreal/eishockey.ch)

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