Patrouille des Glaciers abgebrochen
publiziert: Samstag, 27. Apr 2002 / 11:45 Uhr

Arolla - Die Patrouille des Glaciers ist aus Sicherheitsgründen abgebrochen worden. Die Verantwortlichen fällten den Entscheid wegen der Lawinengefahr in der Gegend des Lac des Dix.

Es sei die einzig mögliche Entscheidung gewesen, sagte Marius Robyr, Kommandant der Patrouille, gegenüber dem Westschweizer Radio RSR. Der Kurs war zunächst unterbrochen worden.

Als der Entscheid zum Abbruch fiel, befanden sich die meisten Teilnehmer im Aufstieg zum Riedmattenpass, dem ersten Posten nach Arolla. Alle Teams konnten umkehren und kamen am Samstagmorgen wohlbehalten in Arolla an.

Von dort wurden die Teams mit Bussen nach Verbier gebracht, wo trotz des Abbruchs eine kleine Feier stattfand. Die Patroullien, die in der Nacht von Freitag auf Samstag gestartet waren, wurden nicht bewertet. Insgesamt sei der Entscheid zum Abbruch positiv aufgenommen worden, sagte Pressesprecher Jean-Marie Cleusix.

Die ersten Dreierteams waren am Freitag um 23 Uhr in Zermatt gestartet. Am Samstag um 4.15 Uhr erfolgte in Arolla der staffelweise Start zur kleinen Patrouille des Glaciers.

Trotz der Wetterprobleme und des Abbruchs zeichnete sich die 10. Ausgabe der Patrouille des Glaciers durch einen Teilnehmerrekord aus. Rund 900 Dreierteams beteiligen sich am Wettbewerb auf der legendären Haute Route - 600 von ihnen auf dem kurzen Parcours.

(bb/sda)

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Frédéric Charpié vom Zentralkomitee der «La Gauche».
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