Patty Schnyder zum zweiten Mal geschlagen
publiziert: Donnerstag, 10. Nov 2005 / 08:42 Uhr

Patty Schnyder (WTA 8) steht bei den WTA-Championships in Los Angeles nach der zweiten Niederlage vor dem Ausscheiden.

Schnyder wusste mit den Vorteilen, die ihr Davenport quasi zuspielte, nichts anzufangen.
Schnyder wusste mit den Vorteilen, die ihr Davenport quasi zuspielte, nichts anzufangen.
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Die Schweizerin verlor gegen die Weltnummer 1 Lindsay Davenport (USA) 3:6, 5:7.

Um die Halbfinals doch noch zu erreichen, muss Schnyder in der Nacht auf den Freitag (3.00 Uhr Schweizer Zeit) in ihrem letzten Gruppenspiel gegen Nadia Petrowa (Russ/WTA 10) in zwei Sätzen gewinnen und darauf hoffen, dass Maria Scharapowa (WTA 3) ihre beiden ausstehenden Partien gegen Davenport und Petrowa verliert.

Schnyder bezog gegen Davenport die dritte Niederlage in diesem Jahr, nachdem sie ihr schon in Dubai (6:4, 5:7, 1:6) und im Final in Zürich (6:7, 3:6) unterlegen gewesen war.

Resultatmässig war es die klarste Pleite gegen die Amerikanerin. Aber die Baselbieterin hatte durchaus Gelegenheiten, die Partie länger offen zu halten und hätte zumindest die Verlängerung in Form eines dritten Satzes erreichen müssen.

Im zweiten Durchgang lag Schnyder dreimal mit einem Break im Vorsprung, konnte aber weder die 3:1- noch die 5:4-Führung verwalten. Letztlich gab Schnyder sechsmal den Service ab -- bei insgesamt elf Aufschlagspielen.

Grosse Enttäuschung

Verständlich war daher die grosse Enttäuschung bei der Schweizerin. Wiederholt und auch ganz am Ende nach dem letzten Ballwechsel schlug sie verärgert das Racket zu Boden. «Es war sehr frustrierend. Heute wäre Davenport zu packen gewesen.»

Aber Schnyder wusste mit den Vorteilen, die ihr Davenport quasi zuspielte, nichts anzufangen. Dass sie im zweiten Satz aggressiver agierte, schneller den Punktgewinn anstrebte, begünstigte sie nur im Ansatz. Die risikoreichere Spielweise Schnyders hat auch zur Folge, dass sich eine hohe Fehlerquote ergab. Zweimal liess sie das Rebreak zu, nachdem sie scheinbar beruhigend 40:15 geführt hatte.

Doch mit dem nahen Saisonende vor Augen wollte Schnyder auch das Positive an ihrer Leistung nicht unerwähnt lassen. Sie hätte sich nicht vorstellen können, der um 21 cm längeren Amerikanerin in einem einzigen Satz dreimal den Aufschlag abnehmen zu können, gab Schnyder hinterher zu.

Dies war aber leider nur ein Teilerfolg ohne zählbaren Wert. Die Körpergrösse hat Schnyder auf dem Belag im Staples Center zum grössten Nachteil gereicht. «Wenn man fast 1 m 90 gross ist, ist es auf dem schnellen Boden einfacher, zu returnieren.» Scharapowa, ihre erste Gegnerin, misst 188 cm, Davenport ist 1 m 89 cm gross; Schnyders Körperlänge nimmt sich dagegen bescheiden aus -- 168 cm.

Gruppe Schwarz. 2. Spieltag:
Amélie Mauresmo (Fr/4) s. Kim Clijsters (Be/2) 6:3, 7:6 (7:4). -- Rangliste: 1. Mary Pierce (Fr/5) 2 Spiele/2 Siege. 2. Mauresmo 1/1. 3. Jelena Dementjewa (Russ/8) 1/0. 4. Clijsters 2/0.

Gruppe Grün. 2. Spieltag:
Lindsay Davenport (USA/1) s. Patty Schnyder (Sz/6) 6:3, 7:5. -- Rangliste: 1. Davenport 2 Spiele/2 Siege. 2. Maria Scharapowa (Russ/3) 1/1. 3. Nadia Petrowa (Russ/7) 1/0. 4. Schnyder 2/0.

Im dritten und letzten Gruppenspiel trifft Schnyder in der Nacht auf den Freitag um 3.00 Uhr Schweizer Zeit auf Petrowa.

(smw/Si)

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