Paul McCartneys erstes Konzert in Israel
publiziert: Freitag, 26. Sep 2008 / 08:10 Uhr

Tel Aviv - Vor etwa 50'000 begeisterten Fans hat Ex-Beatle Paul McCartney in Tel Aviv unter freiem Himmel sein erstes Konzert in Israel gegeben. Seine bisherigen Anläufe, in Israel zu spielen, waren in den 60er und 70er Jahren gescheitert.

Paul McCartney bekam diesmal von der israelischen Regierung den Roten Teppich ausgerollt. (Archivbild)
Paul McCartney bekam diesmal von der israelischen Regierung den Roten Teppich ausgerollt. (Archivbild)
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Mit den Worten «Schalom Tel Aviv» und einigen Worten auf Hebräisch und Arabisch begrüsste der 66-Jährige im Hajarkon-Park die jubelnden Zuschauer. Dann sang er den berühmten Song «Give Peace a Chance» seines einstigen Bandkollegen John Lennon.

Trotz der hohen Konzertpreise von bis zu 1500 Franken waren die Fans begeistert. «Er ist so attraktiv, so schlank», sagte eine Konzertbesucherin. Sie habe schon lange von dem Konzert geträumt. Ein anderer war aus dem nördlichen Haifa angereist: «Ich bin mit den Beatles aufgewachsen. Es war wie ein Familientreffen.»

«Botschaft des Friedens und der Liebe»

McCartney hatte sich auch durch Sicherheitswarnungen nicht von dem Auftritt abbringen lassen. «Jede Grossveranstaltung bringt ein paar Sorgen mit sich», sagte er der «Jerusalem Post».

Bei seiner Ankunft in Israel sagte der Musiker, er wolle mit dem Konzert eine «Botschaft des Friedens und der Liebe» in den Nahen Osten tragen. Vor dem Auftritt besuchte er Bethlehem im Westjordanland und entzündete in der Geburtskirche eine Kerze.

Lange davon geträumt

Mit dem Konzert in Israel erfüllte sich McCartney einen langgehegten Traum. McCartney wollte erstmals 1965 mit den Beatles in Israel auftreten. Damals fehlte ihrem Produzenten jedoch das nötige Geld. Die israelische Regierung wollte die beliebte Band nicht unterstützen, da sie fürchtete, sie könnte ihre Jugend verderben.

Auch ein zweiter Anlauf mit den Wings scheiterte in den 70er Jahren - an Problemen mit dem Konzertsaal. Im Januar diesen Jahres schliesslich hatten die israelischen Behörden McCartney eingeladen und sich für die bisherigen Fehlschläge entschuldigt.

(fest/sda)

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