Pelli «Vorgehen der SVP ist Schweinerei»
publiziert: Samstag, 19. Apr 2008 / 11:23 Uhr / aktualisiert: Samstag, 19. Apr 2008 / 13:42 Uhr

Bern - Die FDP beschliesst am Parteitag vom (heutigen) Samstag in Bern ein neues Parteiprogramm. In einer Stellungnahme zur aktuellen Politik bezeichnet Parteipräsident Fulvio Pelli das Vorgehen der SVP gegen Eveline Widmer-Schlumpf als «Schweinerei».

Kritik an Widmer-Schlumpf: Fulvio Pelli.
Kritik an Widmer-Schlumpf: Fulvio Pelli.
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Die Volkspartei verhalte sich aber in solchen Situationen schon seit Jahrzehnten so, sagte Pelli vor den Parteimitgliedern. Bisher hatte sich Pelli stets zurückgehalten, sich zur Rücktritts- und Austrittsforderung der SVP an Bundesrätin Widmer-Schlumpf zu äussern. Das nütze nur der SVP und lenke von Sachthemen ab.

Pelli kritisiert aber auch Widmer-Schlumpf. Diese habe die Interessen ihrer Partei grob missachtet. Schliesslich hätten die gleichen Personen, die Widmer-Schlumpf zur Bundesrätin machten, sie durch ihr Auftreten in einem Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens wieder fallengelassen, teilte der Tessiner einen Hieb an die SP und CVP aus.

Sachpolitik statt Spiele

Anstelle solcher Spiele wolle sich die FDP auf Sachpolitik konzentrieren, sagte Pelli weiter. Im neuen Parteiprogramm sollen die Anliegen der Freisinnigen in drei Kernthemen zusammengefasst werden. Neu sind dabei nicht die Inhalte, sondern dass die Partei diese geschlossen vertreten soll.

Am Freitag hatten die Freisinnigen in Bern bereits die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen vom 1. Juni gefasst: Die Einbürgerungs- und Maulkorbinitiative lehnen sie ab. Zum Gegenvorschlag zur Krankenkasseninitiative beschlossen sie nach kontroverser Diskussion die Ja-Parole.

(ht/sda)

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Immer die selben Grabreden
Wann merkt Hr. Pell dass er immer mehr allein steht.
Glaubt er wirklich berufen zu sein die anderen Parteien benoten zu können?
Das "Wachstum" der FDP geht immer mehr richtung 5% Partei.
Bis dann werden die wirklich Bürgerlichen in der SVP sein, und die anderen sich sonst wie zerstreuen.
Also vorwärts zum Untergang!
.
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