Nahost-Konflikt
Peres: Keine Einigung über Zwischenabkommen mit den Palästinensern
publiziert: Sonntag, 3. Feb 2002 / 09:12 Uhr

Jerusalem - Der israelische Aussenminister Schimon Peres hat bestritten, dass es eine Einigung über ein Zwischenabkommen zur Beendigung des Nahost-Konflikts gegeben habe. "Es gibt keinerlei Abkommen, nichts ist unter Dach und Fach" sagte Peres am Sonntag.

Israels Aussenminister Schimon Peres.
Israels Aussenminister Schimon Peres.
Bei seinen Gesprächen mit dem palästinensischen Parlamentspräsidenten Ahmed Kurei am Samstag in New York sei es lediglich um einen "Austausch von Ideen" gegangen, sagte Peres im israelischen Radio.

Peres räumte ein, dass die letzte Instanz bei Verhandlungen mit den Palästinensern Israels Ministerpräsident Ariel Scharon sei. Scharon hatte sich letzte Woche erstmals persönlich mit führenden palästinensischen Politikern getroffen.

Unter anderem sprach Scharon mit dem Stellvertreter von Palästinenserpräsident Jassir Arafats, Machmud Abbas. Allerdings beteuerte Scharon danach, es sei ausschliesslich um Fragen der Sicherheit gegangen, und nicht um politische Lösungen des Konflikts.

Inzwischen hat Arafat eingeräumt, dass man bei einem Friedensabkommen mit Israel auch die Bedenken der Israelis gegen die Rückkehr von mehr als drei Millionen Flüchtlingen in ihre frühere Heimat berücksichtigen müsse.

Arafat sagte in einem Artikel in der Zeitung "New York Times", dass das Recht auf Rückkehr der 1948 vertriebenen oder geflüchteten Palästinenser von den Vereinten Nationen verbrieft sei. Israel müsse verstehen, dass die Rechte der Flüchtlinge bei der Suche nach einer Lösung im Nahost-Konflikt nicht ignoriert werden könnten.

(sk/sda)

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