Perinçek begrüsst Aussagen Blochers
publiziert: Montag, 5. Mrz 2007 / 23:15 Uhr

Lausanne - Dogu Perinçek glaubt nicht, dass er wegen der Leugnung des Armenier-Genozids verurteilt wird. Der Präsident der türkischen Arbeiterpartei glaubt, dass die Stimmung am Kippen sei und begrüsst die Stellungnahmen von Bundesrat Christoph Blocher.

Perinçek trat diverse Male in der Schweiz auf.
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Am Vorabend des Prozesses vor dem Bezirksgericht in Lausanne, richtet sich der türkische Politiker auf Deutsch an die Medien. «Ich erwarte keine Verurteilung», sagte er.

Es gebe in der Armenier-Frage in der Schweiz eine «positive Entwicklung», erklärte er mit explizitem Bezug auf die Äusserungen von Justizminister Christoph Blocher während seiner Türkeireise vom letzten Oktober. Blocher hatte damals die Antirassismus-Strafnorm kritisiert und deren Überprüfung angeordnet.

Völkermord abgestritten

Perinçek muss sich ab Dienstag in Lausanne wegen mehreren Verstössen gegen das Antirassismus-Gesetz verantworten. Er hatte bei diversen Auftritten in der Schweiz abgestritten, dass die Türkei während dem ersten Weltkrieg an den Armeniern Völkermord begangen habe.

In der Schweiz haben sowohl der Nationalrat als auch der Waadtländer Grosse Rat die Armenier-Verfolgung als Genozid anerkannt.

(ht/sda)

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