Perus Indio-Führer in Nicaragua im Exil
publiziert: Donnerstag, 18. Jun 2009 / 07:13 Uhr

Managua - Der Anführer der Proteste peruanischer Indios gegen die wirtschaftliche Ausbeutung der Amazonasregenwälder, Alberto Pizango, ist im Exil in Nicaragua eingetroffen.

Indio-Führer Alberto Pizango drohen bis zu 35 Jahre Haft.
Indio-Führer Alberto Pizango drohen bis zu 35 Jahre Haft.
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Die peruanische Justiz hatte dem 44-jährigen Leiter der Indiovereinigung Aidesep vorgeworfen, zu der Revolte angestachelt zu haben, bei der am 5. Juni mindestens 34 Menschen getötet wurden. Ihm drohten in seiner Heimat bis zu 35 Jahre Haft.

Der Lehrer hatte sich darauf in die Botschaft Nicaraguas in Lima geflüchtet. Die linksgerichtete Regierung des mittelamerikanischen Landes gewährte ihm politisches Asyl. Die peruanische Regierung, die den Indios inzwischen in allen Punkte nachgegeben hat, hatte Pinzango freies Geleit zugesichert.

Bei seiner Ankunft in Managua kritisierte Pizango erneut die Regierung Perus und forderte dazu auf, die Rechte der Indios in dem südamerikanischen Land zu respektieren.

(fkl/sda)

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