Petition «Keine Schusswaffen zu Hause» eingereicht
publiziert: Dienstag, 19. Sep 2006 / 19:16 Uhr

Bern - Vertreterinnen der Frauenzeitschrift «Annabelle» haben in Bern ihre Petition «Keine Schusswaffen zu Hause» eingereicht.

Werbesujet der Zeitschrift «annabelle» für ihre Petition.
Werbesujet der Zeitschrift «annabelle» für ihre Petition.
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Die rund 17 400 Unterschriften aufweisende Petition richtet sich an die eidgenössischen Räte und an den Bundesrat. Die Petition fordert die Verbannung von Schusswaffen aus den Haushalten.

Dienstpflichtige sollen künftig ihre Armeewaffe nicht mehr zu Hause aufbewahren und sie nach Ablauf der Wehrpflicht nicht mehr behalten können. Ausserdem soll ein nationales Waffenregister geschaffen werden.

Hintergrund ist laut «Annabelle» die steigende Zahl von Morden innerhalb von Familien. Meist seien Frauen und Kinder die Opfer und die Männer die Täter.

Seit Inkrafttreten einer entsprechenden Verordnung Anfang 2004 sind in der Schweiz 439 Armeewaffen von Armeeangehörigen eingezogen worden, wie Armeesprecherin Eva Zwahlen der Nachrichtenagentur SDA sagte. Dies zeige, dass die Armee nicht untätig sei im Kampf gegen die Verwendung von Armeewaffen bei Familiendramen.

Konfisziert werde die Waffe, wenn ein Armeeangehöriger Anlass gebe zur Annahme, dass er mit seiner Waffe sich selbst oder andere gefährden könnte. Gegenwärtig befinden sich laut Zwahlen in der Schweiz rund 231 000 Sturmgewehre und 51 600 Ordonnanzpistolen in privater Aufbewahrung durch Armeeangehörige.

(smw/sda)

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