Tamilen sollen in der Schweiz bleiben dürfen
Petition gegen Wegweisung
publiziert: Donnerstag, 23. Jun 2011 / 13:06 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Jun 2011 / 13:29 Uhr
Tamilen und Tamilinnen feiern das Thierththam-Fest in Adliswil.
Tamilen und Tamilinnen feiern das Thierththam-Fest in Adliswil.

Bern - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und der Swiss Council of Eelam Tamils (SCET) befürchten schlimme Konsequenzen für Tamilen, die nach Sri Lanka zurückreisen müssen. Sie reichten beim Bund eine Petition gegen die «verfrühte Wegweisung» von Asylsuchenden aus Sri Lanka ein.

4 Meldungen im Zusammenhang
Die Petition mit über 4800 Unterschriften wird von 20 Nonprofitorganisationen und Parteien unterstützt, wie GfbV und SCET am Donnerstag mitteilten. Der Entscheid des Bundesamtes für Migration (BFM), ab dem 1. März Wegweisungen von Asylsuchenden aus Sri Lanka teilweise wieder zuzulassen, sei verfrüht.

«Tamilinnen und Tamilen in der Schweiz befürchten bei der Einreise Willkür, Einschüchterung oder gar Verhaftung und Folter», sagte Angela Mattli von der GfbV gemäss Mitteilung. Leider gebe es bereits Einzelfälle, welche diese Befürchtungen bestätigten. Die sogenannte Notstandgesetzgebung in Sri Lanka erlaube es dem Staat, bei blossem Verdacht Menschen präventiv zu inhaftieren.

Vier Bedingungen

Die Petitionäre stellen vier Bedingungen, ohne deren Erfüllung die Asylsuchenden aus Sri Lanka nicht zurückgeschickt werden dürften: Die Regierung müsse eine internationale Untersuchung der Kriegsverbrechen aller Kriegsparteien zulassen, die Kriegsverbrecher vor Gericht stellen, den Ausnahmezustand im Land aufheben und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz Zugang zu allen Lagern mit politischen Gefangenen ermöglichen.

Ende 2010 zählte das BFM in der Schweiz 1800 Asylsuchende aus Sri Lanka mit hängigen Asylgesuchen sowie 300 Personen, die auf einen Rekursentscheid warteten. Rund 2200 Personen verfügten über eine provisorische Aufenthaltsbewilligung, und 25 andere standen kurz davor, zurückgeschafft zu werden.

Seit der geänderten Wegweisungspraxis im März sei jedoch niemand zurückgeschickt worden, sagte BFM-Sprecher Michael Glauser auf Anfrage. Seit Juni sei das BFM daran, die Einzelfälle zu überprüfen.

(bert/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 5 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Abgewiesene Asylsuchende ... mehr lesen 3
Tamilen aus Sri Lanka dürfen wieder in ihr Land zurück.
Staatschef Rajapakse lässt den Notstand aufheben (Archivbild).
Colombo - Rund zwei Jahre nach ... mehr lesen
Bern - Mehrere hundert Menschen haben am Samstag in Bern gegen die ... mehr lesen 1
Bundeshaus in Bern.
Tamilen während dem Poongavanam-Fest im Sri Sivasubramaniar Tempel in Adliswi.
Bern - In Sri Lanka hat sich die ... mehr lesen 1
Ich seh's mir mal an
Werde aber wohl die Quellen überprüfen müssen.

Beim Tagi werden die die Beiträge schon lange mit dem Ziel geschrieben, den geneigten Leser von der Meinung des gutmenschlichen mit den üblichen Scheuklappen bewehrten Journis zu überzeugen.
Information ist Nebensache geworden.

Aber ich seh's mir mal an. War mir so noch nicht bewusst.
Tamilen in der Schweiz
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Neue-Statistik-Tamilen-si...

Ich möchte Ihnen im Bezug auf den allgemeinen Tamilen nicht widersprechen, aber bitte lesen Sie mal den Bericht vom Tagi, das gibt auch zu denken.
Da haben Sie
offenbar das Hauptproblem angesprochen: "buddhistische Tamilen". Woran liegt es dass Tamilen die von Ihnen beschriebenen Eigenschaften wie - freundlich, bescheiden, dankbar - haben. Und das ist nicht nur bei den Tamilen so sondern allgemein bei Menschen aus Südostasien und Ostasien. Das zeigen auch die Gefängnisse eindrücklich. Tamilen, Pilipinos,Thais etc. sind doch dort sehr selten anzutreffen. Bei Menschen aus muslimischen Staaten sieht es wesentlich trüber aus. Und das ganz schlechte daran ist dass die Tamilen Thais etc. unter solchen ungebetenen "Gästen" besonders leiden. Darum weg mit solchen "Gästen" zu Gunsten aller die hier ein Land in Frieden aufbauen und hier leben wollen.
Ich fühl das auch so
Die Tamilen haben sich im Laufe der Jahre meinen Respekt verdient.

Arbeitsam, bescheiden, freundlich und dankbar für das gewährte Asyl, haben sie die Ochsentour durchgestanden, die jeder Neuankömmling durchlaufen muss, wenn er in ein fremdes Land kommt.
Zusätzlich mussten sie auch noch die Hürde der Fremdartigkeit durch ihre dunklere Hautfarbe nehmen.

Ich würde gerne die aktuellen Neuankömmlinge, die durch eine unfähige Bundesbehörde in die Kantone verteilt werden, obwohl bei 90% von vornherein klar ist, dass sie wieder ausgeschafft werden müssen, durch budhistische Tamilen ersetzen.

Man könnte sicher sein, dass wieder Ruhe in die Aufnahmezentren einkehren würde, die Frage nach Arbeitsmöglichkeiten häufiger gestellt würde und die Autos und Wohnungen in der Umgebung vor Einbrüchen sicher wären.

Was die Sicherheitslage im ehemaligen Königreich Jaffna anbelangt, bin ich nicht überzeugt, dass Rückkehrer von den aktuellen Machthabern freundlich begrüsst werden.

Hier schlag ich ausnahmsweise mal vor, die Eingangsschleusen in den rot regierten Städten zu nutzen und Schweizer zu werden.
Mir wär der Zuwachs willkommen.
Zuerst mal
alle verurteilten ausländischen Kriminellen ausschaffen. Und wenn man das geschafft hat, was sehr zu bezwifeln ist, dann kann man sich die unbescholtenen Tamilen vorknöpfen. Ansonsten lasse man die einfach mal schön in Ruhe. Was sich dieses BfM inzwischen erlaubt ist an Menschenverachtung kaum zu überbieten.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten ... mehr lesen
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen  1
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. ... mehr lesen  
Bei der Erstellung des Zugänglichkeitsplans in Wil werden auch Betroffene miteinbezogen.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich -2°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wolkig, aber kaum Regen
Basel 1°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen -1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
Bern -2°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
Luzern 0°C 6°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 1°C 4°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 3°C 6°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen trüb und nass
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten