Keine neue Sicherheitsbestimmungen
Pfadfinder weiterhin in kritischem Zustand
publiziert: Mittwoch, 25. Jul 2012 / 15:16 Uhr
Zwei Knaben erlitten schwere Verbrennungen, als sie Brennsprit ins Feuer schütteten.
Zwei Knaben erlitten schwere Verbrennungen, als sie Brennsprit ins Feuer schütteten.

Bern/Oberbüren SG - Nach dem Brandunfall in einem Pfadilager in Oberbüren SG sind die zwei schwer verletzten 11-jährigen Knaben weiterhin in kritischem Zustand, aber stabil. Die Pfadibewegung Schweiz hat ihre Leiter nochmals auf die Sicherheitsbestimmungen hingewiesen.

Komplettes Brandschutzsortiment und Feuerlöscher
4 Meldungen im Zusammenhang
Der Zustand der zwei Kinder, die am Montagabend in einem Pfadilager bei einem Unfall mit Brennsprit schwere Verbrennungen erlitten, habe sich nicht verändert. Dies sagte Lager-Mediensprecher Markus Egger am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Weitere Auskünfte geben Polizei und Pfadi zum Schutz der Privatsphäre der Kinder nicht.

Der Unfall geschah im Kantonallager St. Gallen und Appenzell mit 1600 Kindern und Jugendlichen. Derzeit befinden sich Tausende Pfadi in Lagern oder werden noch welche besuchen, denn Sommerzeit ist die Hauptzeit für Pfadilager. Die Pfadibewegung Schweiz habe die weiteren Abteilungen über den Vorfall informiert, sagte Geschäftsleiter Rolf Birchler.

Dabei habe man auch klar gemacht, dass beim Feuermachen kein Brennsprit eingesetzt werden sollte. «Sicherheit ist eines unserer wichtigsten Anliegen», sagte Birchler, «deshalb lernen Pfadfinder, Feuer ohne Brennsprit zu machen».

Pfadi wartet Bericht ab

Neue Sicherheitsbestimmungen erliess die Pfadibewegung nach dem Unfall nicht. Die rund 8500 Pfadileiter seien gut ausgebildet, müssten sich ständig weiterbilden und würden gut betreut, sagte Birchler. Die Pfadibewegung vertraue ihnen deshalb. «Hätten wir kein Vertrauen in unsere Leiter, könnten wir keine Aktivitäten durchführen.»

Dennoch lasse sich ein Unfall nie zu 100 Prozent ausschliessen. Die Pfadibewegung sei zutiefst bestürzt und in Gedanken bei den Kindern, Angehörigen und den weiteren Lagerteilnehmern, sagte Birchler. Nun erwarte die Pfadi den Untersuchungsbericht der Staatsanwaltschaft zum Unfall. Danach werde geprüft, ob sich Änderungen aufdrängten.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Oberbüren SG - Der Zustand der zwei schwer verbrannten Pfadfinder aus dem Kanton St. Gallen hat sich soweit verbessert, dass ... mehr lesen
Den beiden verletzten Knaben steht ein langwieriger Heilungsprozess bevor.
Selbstverschulden der Jugendlichen. (Symbolbild)
Bern/Oberbüren SG - Auf eigene Initiative und ohne Wissen der Lagerleitung haben ... mehr lesen
Oberbüren SG - Die beiden 11-jährigen Pfadfinder, die am Montagabend bei einem Brandunfall schwer verletzt wurden, ... mehr lesen
Das Lager wird wie geplant fortgeführt.
Mit Brennsprit ins offene Feuer ... dumme Idee.
Oberbüren SG - In einem Pfadilager in Oberbüren SG haben sich am Montagabend drei Knaben Brandverletzungen ... mehr lesen
Komplettes Brandschutzsortiment und Feuerlöscher
Innovativer Brandschutz
Aero-X AG
Wettingerstrasse 19
5400 Baden
Brand im Dachstock des Hotels Chedi.
Brand im Dachstock des Hotels Chedi.
Rasch gelöscht  Bern - Im 5-Sterne-Hotel Chedi, dem Flaggschiff von Samih Sawiris Resort in Andermatt UR, hat es am Freitagabend einen Kaminbrand gegeben. Das Feuer war rasch gelöscht. Verletzte gab es keine. Alle Hotelgäste und Mitarbeitenden mussten vorübergehend evakuiert werden. 
Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz  Melbourne - Hunderte Feuerwehrleute haben am Donnerstag in Australien gegen zwei grosse Buschbrände gekämpft. Die Feuer im südöstlichen Bundesstaat Victoria wüteten seit Tagen und seien ausser Kontrolle, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.  
Feuerwehr im Einsatz  Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch, 17. Dezember 2014, bei einem Hausbrand in Herisau.
Es entstand eine Schadenhöhe von mehreren Hunderttausend Franken.
Erneuter Ausbruch  Bissau - Ein neuer Ausbruch des Vulkans Pico do Fogo auf den Kapverdischen Inseln hält die Bevölkerung der Atlantik-Inselgruppe in Atem. Rund 1500 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, die Lava zerstörte zwei Dörfer und bedroht ein Waldgebiet am Fusse des Berges.  
Titel Forum Teaser
  • TRON aus St.Gallen 229
    St. Gallen In der Stadt St. Gallen hat man auch einen Ruck verspürt... Di, 16.12.14 16:02
  • PMPMPM aus Wilen SZ 165
    Ungewöhnlich? Leider gibt es solche Urteile viel zu selten, denn schliesslich wurde ... Mo, 15.12.14 19:17
  • PMPMPM aus Wilen SZ 165
    Naja... Man soll nicht übertreiben - Autos müssen heute seltener zum Service ... So, 07.12.14 20:50
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2627
    Frust "Auf ihrem Zug skandierten die Demonstranten antikapitalistische und ... So, 07.12.14 10:36
  • jorian aus Dulliken 1534
    Gefährlich Fussgängerstreifen! Warum sind gleich nach den Kreiseln Fussgängerstreifen? Bevor mich ... So, 07.12.14 08:54
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2627
    Das... Ganze ist schrecklich. Wer möchte in Zukunft die Entscheidung treffen, ... Sa, 06.12.14 12:22
  • Kassandra aus Frauenfeld 1100
    Besser ist's man fährt mit dem Auto nicht auf's Wasser, steht in der ... Do, 27.11.14 12:01
  • endersine aus Landshut 1
    klasse! :) Das sieht ja hübsch aus. die Zubereitung vom Matcha Tee ist aber auch ... Do, 27.11.14 11:57
Der Autofahrer hatte über 0,8 Promille im Blut.
Unglücksfälle Betrunkener Autofahrer verursacht Unfall St. Gallen - Ein betrunkener Autofahrer hat am ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 5°C 5°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 2°C 4°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 6°C 6°C bedeckt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 7°C 8°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 7°C 9°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 7°C 10°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 4°C 12°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten