NLA
Pfadi Winterthur setzt sich an die Spitze
publiziert: Samstag, 8. Nov 2014 / 21:55 Uhr
Wacker fügte den Kadetten mit 32:25 eine Kanterniederlage zu. (Symbolbild)
Wacker fügte den Kadetten mit 32:25 eine Kanterniederlage zu. (Symbolbild)

Im NLA-Handball übernimmt Pfadi Winterthur die alleinige Führung in der Tabelle. Die Zürcher siegen daheim gegen Kriens-Luzern 32:23.

Nach 9 Minuten lagen die Pfader 2:4 zurück, danach jedoch schafften sie rasch die Wende. Der Sieg war ungefährdet.

Erstmals seit dem ersten Meistertitel im Frühling 2013 gewann Wacker Thun wieder auswärts gegen die Kadetten Schaffhausen. Wacker fügte den Kadetten mit 32:25 nicht nur die erste Heimniederlage, sondern gleich auch noch eine Kanterniederlage zu.

Vier Niderlagen kassiert

In der Meisterschaft tut sich das Star-Ensemble des deutschen Trainers und Weltmeisters Markus Baur schwer, schwerer als beispielsweise in der Champions League. In den ersten zehn Meisterschaftsrunden kassierte Schaffhausen bereits vier Niederlagen, nun erstmals zwei hintereinander (nach dem 26:27 bei Kriens-Luzern). Gegen Wacker Thun setzte es für die allerdings von Verletzungen geplagten Kadetten eine Ohrfeige ab.

Die Kadetten kassierten einmal drei (vom 6:6 zum 6:9), einmal vier (vom 7:9 zum 7:13) und einmal sogar fünf Gegentreffer (vom 17:23 zum 17:28) de suite. In der Tabelle fiel Schaffhausen auf Platz 4 zurück. Der Rückstand auf Leader Pfadi Winterthur beträgt vier Punkte, ausserdem rangieren St. Otmar St. Gallen (2.) und Wacker Thun (3.) vor dem Schweizer Meister.

Davon gezogen

Dass die Kadetten gegen Thun Probleme bekommen würden, wurde schnell einmal offensichtlich. Bis zum ersten Treffer des Heimteams dauerte es mehr als fünf Minuten, die Goalies Nikola Portner und Jonas Maier hielten wenig und in der Offensive genügte nur Andrija Pendic (8 Tore). Die wackeren Thuner, bei denen alle zwölf Feldspieler (!) Tore erzielten (am meisten Lukas von Deschwanden mit 6), zogen innerhalb von neun Minuten von 6:6 (15.) auf 13:7 (24.) davon.

Ein Lebenszeichen gab der enttäuschend in die Saison gestartete BSV Bern Muri von sich. Die Berner besiegten die Lakers aus Stäfa mit 31:29 und verbesserten sich um zwei Plätze auf Position 7. Die Stadtberner, die noch mit einer Partie in Rückstand sind, wahrten mit dem ungefährdeten Sieg die Chance auf die Finalrundenqualifikation. Der Rückstand auf das sechstplatzierte Kriens-Luzern beträgt bloss noch drei Punkte.

Resultate:
BSV Bern Muri - Lakers Stäfa 31:29 (15:11). GC Amicitia Zürich - Suhr Aarau 28:25 (17:11). Pfadi Winterthur - Kriens-Luzern 32:23 (17:9). Kadetten Schaffhausen - Wacker Thun 25:32 (11:15).

Rangliste:
1. Pfadi Winterthur 10/16 (287:250). 2. St. Otmar St. Gallen 9/14 (247:222). 3. Wacker Thun 10/13 (282:239). 4. Kadetten Schaffhausen 10/12 (290:264). 5. GC Amicitia Zürich 10/12 (263:270). 6. Kriens-Luzern 10/9 (270:268). 7. BSV Bern Muri 9/6 (229:244). 8. Lakers Stäfa 10/6 (254:286). 9. Fortitudo Gossau 9/5 (213:255). 10. Suhr Aarau 9/3 (219:256).

(awe/Si)

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